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Feuer wurde vorsätzlich gelegt
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Rethen Feuer wurde vorsätzlich gelegt

Ein junger Mann hat am Sonntagabend bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Hildesheimer Straße in Rethen eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Der 20-Jährige wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht. Zwei weitere Bewohner wurden vor Ort versorgt. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde und sucht Zeugen.

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In diesem Hochhaus an der Hildesheimer Straße in Rethen wurde vorsätzlich Feuer gelegt.

Quelle: Sandra Schütte

Laatzen. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 20-Jährige Rauch im Treppenhaus gerochen, als er gegen 20.35 Uhr nach Hause kam. Im gemeinschaftlich genutzten Keller brannten unter anderem Bretter und Kartons. Nachdem er vergeblich versucht hatte, die Flammen zu löschen, rief der Rethener die Feuerwehr.

Als die Einsatzkräfte an dem 24-Parteien-Haus eintrafen, standen etliche Mieter schon vor dem Haus, andere konnten ihre Wohnungen wegen der starken Rauchentwicklung nicht verlassen. Die Feuerwehrleute konnten wegen des Qualms nur unter schwerem Atemschutz in das Gebäude gelangen. Um 21.05 Uhr waren die Flammen gelöscht. Mit einem Hochleistungslüfter bliesen die Helfer anschließend frische Luft in das Mehrfamilienhaus. Gegen 21.30 Uhr konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein Mitarbeiter des Energieversorgers klemmte gegen 22 Uhr den Strom im Keller ab. Es entstand ein Schaden von rund 2500 Euro.

Die Polizei geht von Vorsatz aus, hat aber noch keine Hinweise, wer das Feuer gelegt haben könnte. Ob Brandbeschleuniger im Spiel waren, untersuchen die Beamten im Laufe der Woche.

Hinweise von Zeugen nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer (0511) 1095555 entgegen.

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HAZ-Redakteur/in Sandra Schütte

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