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Feuerwehr fährt drei Wochen lang mit Trauerflor

Laatzen Feuerwehr fährt drei Wochen lang mit Trauerflor

Drei Feuerwehrleute sind im Oktober bei Einsätzen in Oberhausen sowie auf dem Gelände des Chemieunternehmens BASF in Ludwigshafen ums Leben gekommen. Deutschlandweit reagieren die Feuerwehren mit großer Trauer, auch in Laatzen, wo die Einsatzfahrzeuge bis 15. November mit Trauerflor versehen sind.

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Trauerflor an Feuerwehrfahrzeugen: Die Laatzener gedenkt wie deutschlandweit zahlreiche weitere Feuerwehren der drei bei Einsätzen in Oberhausen und Ludwigshafen verunglückte Kameraden.

Quelle: Senft (2)

Laatzen. "Mit großer Trauer haben die Feuerwehren den Tod von drei Feuerwehrleuten in Oberhausen und Ludwigshafen zur Kenntnis nehmen müssen", erklärt der Laatzener Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Als sichtbares Zeichen der Anteilnahme sei Trauerflor an den Antennen allen 21 Fahrzeuge der Stadtfeuerwehr Laatzen angebracht worden.

Die Laatzener nehmen damit eine Empfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) auf, ab sofort und bis zum Abend des 15. November deutschlandweit alle Feuerwehrfahrzeuge mit Trauerflor zu versehen. DFV-Präsident Hartmut Ziebs hatte jüngst den Hinterbliebenen und Familien sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen: "Auch wenn wir wissen, dass unser Dienst immer mit der Gefahr verbunden ist, selbst Schaden zu nehmen, ist dies kein Trost in der Stunde unserer Trauer."

Am 1. Oktober starb ein ehrenamtlicher Feuerwehrmann bei einem Einsatz in Oberhausen, als eine Drehleiter mit einer Freileitung in  Berührung kam. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde bei dem schweren Unfall schwer verletzt. Am 17. Oktober ereignete sich außerdem auf dem Werksgelände des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen eine Explosion mit mehreren Folgebränden. Dabei starben zwei Angehörige der Werksfeuerwehr, sechs weitere wurden schwer verletzt. Insgesamt starben bei dem Unglück in Ludwigshafen drei Menschen, rund 30 wurden verletzt - acht davon schwer.

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Von Astrid Köhler

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