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Feuerwehr übt Ernstfall im Kindergarten

Alt-Laatzen Feuerwehr übt Ernstfall im Kindergarten

Wo die Puppen sind, interessieren in der Kita An der Masch zumeist nur sehr junge Menschen. Am Mittwoch aber waren dort Trupps in Schutzanzügen hinter Puppen her. Sie suchten allerdings keine Spielsachen, sondern drei für eine Feuerwehrübung im vernebelten Erdgeschoss versteckte 75-Kilo-Puppen.

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Am Mittwochabend haben 24 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen die Personensuche in verrauchten Räumen geprobt. Übungsort war die Kindertagesstätte An der Masch in Alt-Laatzen.

Quelle: Gerald Senft

Alt-Laatzen. Diese stellten drei Vermisste da, die aus dem vermeintlich brennenden und verrauchten Gebäude gerettet werden sollten. Die Helfer konnten "nur wenige Zentimeter weit" gucken, so lange hatten die beiden Übungsleiter Ansgar Aselmeyer und Klaus Wichmann die Nebelmaschine laufen lassen. Die ersten beiden Übungspuppen waren schnell gefunden. Bei der dritten hingegen dauerte es etwas länger, bis sie hinter der Toilette entdeckt wurde.

Während drinnen Trupps unter Atemschutz auf Vermisstensuche gingen, rollten die Feuerwehrleute draußen Schläuche ab und legten eine mehrere Hundert Meter lange Leitung bis zur Straße Auf der Dehne, um im Ernstfall ausreichend Löschwasser zu haben. "Etliche Anwohner der sonst eher ruhigen Anliegerstraßen fragten bei den Einsatzkräften nach, ob etwas passiert ist – so echt sah das Szenario aus", erklärte Feuerwehrsprecher Gerald Senft.

Was den Helfern im Zuge der Übung außerdem einmal mehr klar wurde: Zum Rangieren der großen Einsatzfahrzeuge steht recht wenig Platz zur Verfügung.

In der städtischen Kita An der Masch werden werktags bis zu 140 Kinder betreut. Außerdem gehören 27 Mitarbeiter zu der Einrichtung. "Für die Feuerwehr sind nicht nur die vielen Kinder vor Ort sonderna uch die Photovoltaikanlage auf dem Dach bei einem Brand eine Herausforderung", erklärte Senft. Nach der praktischen Übung gab es abschließend noch einen Rundgang für alle Gruppen durch die Erdgeschossräume und einen Kurzvortrag zur Raumaufteilung im Keller sowie dem Obergeschoss.

An dem um 19.15 Uhr im Zuge des wöchentlichen Übungsabends begonnen Einsatz waren 24 Helfer und vier Fahrzeuge beteiligt. Gegen 20.30 Uhr rückten alle wieder ein.

Öllache abgestreut

Auch am Donnerstag hatte die Laatzener Feuerwehr wieder zu tun. Gegen 12.15 Uhr wurden Helfer ins Rethener Gewerbegebiet gerufen. Dort waren bei einem in der in der Lübecker Straße abgestellten Auto etliche Liter Öl ausgelaufen. Die Öllache wurde mit einer Sackfüllung Bindemittel aufgenommen und entfernt. Den silberfarbenen Mercedes schoben Mitarbeitern auf ein nahegelegenes Betriebsgrundstück.

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Von Astrid Köhler

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