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Feuerwehr löscht Balkonbrand

Laatzen Feuerwehr löscht Balkonbrand

Bei einem Balkonbrand an der Pestalozzistraße ist am Sonnabend ein Schaden von 10 000 Euro entstanden. Dass nicht mehr geschah, war einem Zufall zu verdanken: Die Möbel des angrenzenden Zimmers waren gerade ausgeräumt. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung. 

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Die Einsatzkräfte mussten sich am Ort des Brandes durch dichten Rauch kämpfen.

Quelle: Feuerwehr Laatzen/Senft

Laatzen. Gegen 13.25 Uhr wurde die Laatzener Feuerwehr zu dem Mehrfamilienhaus an der Pestalozzistraße gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Balkon bereits lichterloh in Flammen, das Feuer loderte in die Wohnung hinein. Die Helfer brachen mit einem Spezialwerkzeug die Wohnungstür auf und drangen unter Atemschutz in die Wohnung ein, um die Flammen auf dem Balkon und im Zimmer davor zu löschen.

„Glücklicherweise standen in dem Zimmer kaum Möbel, da diese neu bestellt waren“, sagte Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Wäre das Zimmer möbliert gewesen, wäre der Schaden wohl weit höher gewesen. Gardinen und Polster hätten mit Sicherheit in Flammen gestanden, meinte Senft. So aber brannten dort lediglich die Tapete und der Fensterrahmen.

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Auf dem Balkon verbrannten eine kleine Bank und weiteres Mobiliar, auch die Scheiben zum Balkon hin waren zerstört.

Anfänglich wurde erwogen, das gesamte 54-Parteien-Haus zu evakuieren. Angesichts des überschaubaren Einsatzes räumte die Feuerwehr allerdings lediglich die Wohnung über dem Brandort.

Um 13.45 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Helfer bliesen daraufhin mit einem Hochleistungslüfter Frischluft in die Wohnung.

Die Brandursache ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Polizei geht allerdings „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ von fahrlässiger Brandstiftung aus. Ob beispielsweise eine brennende Zigarette das Feuer ausgelöst hatte, wollten die Behörden gestern nicht kommentieren.

„Eine abschließende Untersuchung des Brandortes wird in der kommenden Woche stattfinden“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 10  000 Euro. Verletzt wurde niemand. 

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