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Schmorendes Kabel droht Garage in Brand zu setzen

Alt-Laatzen Schmorendes Kabel droht Garage in Brand zu setzen

Einen in einer Garage mit angrenzendem Wohnhaus schwelenden Brand hat die Laatzener Feuerwehr am Mittwoch Abend in Alt-Laatzen löschen müssen. Ein aufmerksamer Passant hat mit seiner Meldung vermutlich Schlimmeres verhindert. Verletzt wurde niemand.

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Feuerwehr löscht Schwelbrand: In der Zwischendecke der Garage und des Flures eines Wohnhauses am Alt-Laatzener Brocksberg fanden die Feuerwehrleute am Mittwoch Abend verschmorte Kabel auf einer Länge von etwa einem Meter. Ein Passant hatte dort Rauch aufsteigen sehen und die Helfer alarmiert.

Quelle: Senft

Alt-Laatzen. Gegen 18.40 Uhr hatte der Mann aufsteigenden Rauch an dem Gebäude an der Straße Am Brocksberg bemerkt und die Feuerwehr verständigt, die daraufhin ihren Übungsabend abbrach und mit fünf Fahrzeugen ausrückte.

Als die 32 Helfer am Ort des Geschehens eintrafen, sahen sie leichten Rauch aus der Zwischendecke der Garage aufsteigen. Im angrenzenden Flurbereich zum Wohnhaus einer 81-Jährigen zeigte die Wärmebildkamera zudem heiße Stellen an. Die Feuerwehrleute sägten deshalb mit einer sogenannten Multicutsäge die Zwischendecke auf und fanden dort den  eigentlichen Brandherd:  "Auf einer Länge von etwa einem Meter waren Kabel verschmort, dort war auch Feuerschein zu sehen. Die aus Plastik bestehenden Ummantelung hatte sich schon vollends aufgelöst", berichtet Feuerwehrsprecher Gerald Senft. "Mit wenigen Stößen aus dem Hohlstrahlrohr wurde der Schwelbrand mit Wasser gelöscht." Zu Kontrollzwecken wurden zudem einige Dachpfannen abgehängt.

Mit einem Hochleistungslüfter wurde anschließend der verrauchte Bereich gelüftet.

Viele Schaulustige verfolgten den Einsatz im gebührenden Abstand. Die Löscharbeiten wurden nicht behindert, wie Senft betont.Die 81-jährige Bewohnerin war unterdessen bei einer Nachbarin untergekommen, um sich auszuruhen.

Die Verbindung zwischen der Hildesheimer Straße und dem Lindenplatz war bis etwa 19.30 Uhr voll gesperrt. Polizei und Rettungskräfte waren mit vor Ort.

Für die Feuerwehr war der abendliche Einsatz in Alt-Laatzen der 118. in diesem Jahr und der dritte des Tages: Gegen 11.30 Uhr waren sie bereits mit neun Leuten an die Lange Weihe wegen der Meldung "Hilfslose Person hinter verschlossner Tür" ausgerückt. Um kurz nach 10 Uhr wurden sie wegen eines Unfalles auf der A 7 als Unterstützung der Berufsfeuerwehr Hannover verständigt, letztlich aber dann doch nicht benötigt.

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Von Astrid Köhler

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