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Feuerwehr rückt zur Flüchtlingsunterkunft aus

Laatzen-Mitte Feuerwehr rückt zur Flüchtlingsunterkunft aus

Die Laatzener Feuerwehr ist am Freitagmittag erneut zu einem Einsatz in der Flüchtlingsunterkunft an der Gutenbergstraße ausgerückt. Ein Brandmelder in der vierten Etage löste aus, nachdem Dampf durch die offene Küchentür in den Flur gelangte. Zu löschen war nichts, und die Evakuierung klappte.

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In der vierten Etage des Gebäudes an der Gutenbergstraße in Laatzen-Mitte, in dem derzeit Flüchtlinge untergebracht sind, hat am Freitag die Brandmeldeanlage ausgelöst, nachdem sich Essensdampf an einem Sensor niedergeschlagen hatte.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Um 12.35 Uhr rückten 16 Helfer mit vier Fahrzeugen zur Gutenbergstraße aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass der beim Kochen entstandene Dampf von der Küche in den Flur gelangte und einen Brandmelder auslöste, während der Melder in der Küche stumm blieb. Nach Auskunft der Feuerwehr reagiere letzterer nur auf Hitze, während das Gerät im Flur auch bei Rauchentwicklung - und offenbar auch bei Dampf - anschlägt.

Die Löschschläuche wurden nicht benötigt. "Wir mussten nur das Fenster öffnen und die Küche belüften", erklärte Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald.

Im Gegensatz zur Vorwoche habe die Evakuierung des Gebäudes diesmal gut geklappt, so Osterwald. Am Freitag, 20. Mai, war die Feuerwehr schon einmal an der Gutenbergstraße, nachdem Toastbrotrauch zu einem Alarm geführt hatte. Entgegen der Vorschriften waren alle Flüchtlinge noch im Gebäude. Der Betreiber der Unterkunft, das DRK, wies den Sicherheitsdienst daraufhin noch einmal auf die geltenden Vorschriften zur Evakuierung hin - offenbar mit Erfolg.

"Wir sind froh, dass die Evakuierung diesmal prima geklappt hat“, sagt auch Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Ob die Bandmelder im Flur womöglich zu sensibel eingestellt und verändert werden müssen, sei nicht unbedingt zu erwarten, aber zu prüfen.

Auch die Feuerwehr bleibt nach dem zweiten Einsatz in der Sammelunterkunft binnen einer Woche entspannt. "Das war ein ganz normaler Einsatz, wie sie auch in Seniorenheimen, Hotels oder bei Firmen vorkommen", sagt Feuerwehrsprecher Gerald Senft. In diesem Jahr hätten die Brandmeldeanlagen in Flüchtlingsunterkünften bislang erst drei Mal ausgelöst, 2015 gab es fünf Einsätze. Angesichts der im vergangeen Jahr mehr als 300 Einsätzen und der 80 Einsätze wegen ausgelöster Brandmelder sei das eine sehr geringe Zahl, sagt Senft.

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Von Daniel Junker

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