Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Nachttischlampe kokelt Kopfkissen an

Laatzen-Mitte Nachttischlampe kokelt Kopfkissen an

Der Schreck war groß, der Schaden eher gering: 32 Feuerwehrleute und die Polizei sind in der Nacht zum Dienstag zu einem Wohnungsbrand am Max-Born-Weg geeilt.

Voriger Artikel
„Schiefer Turm von Grasdorf“ ist weg
Nächster Artikel
Sanierung der Ohestraße verzögert sich

Aus diesem Hochhaus am Max-Born-Weg wird in der Nacht zu Dienstag eine 79-Jährige gerettet und vorsorglich in eine Klinik gebracht.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Im Schlafzimmer einer 79-Jährigen hatte in der Nacht zu Dienstag das Bettzeug angefangen zu kokeln. Die Seniorin kam zur Beobachtung in eine Klinik. Brandursache ist wohl menschliches Versagen. Der Alarm lief um 2.55 Uhr bei Feuerwehr und Polizei auf. Als die freiwilligen Helfer eintrafen, hatten Beamte bereits die Wohnungstür in der dritten Etage des achtgeschossigen Hauses aufgebrochen. „Die Bewohnerin wurde aus der verqualmten Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben“, teilte Feuerwehrsprecher Gerald Senft mit. „Die noch qualmende Matratze und das Bettzeug wurden aus dem Fenster geworfen und vor dem Haus abgelöscht.“ Anschließend bliesen die Helfer mit einem Überdruckbelüfter frische Luft in die verqualmte Wohnung. Gegen 3.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Auslöser des Kleinbrands im Schlafzimmer soll eine Nachttischlampe sein. Diese habe keinen Schirm gehabt und stand anscheinend zu nahe am Bett, teilte die Polizei in Laatzen gestern auf Nachfrage mit. Die heiße Glühbirne hatte offenbar das Bettzeug angekokelt und zu dem Qualm im Schlafzimmer geführt. Brandursache sei daher „eher menschliches Versagen“, so die Polizei.

Weil sich der Schaden nur auf kleine Teile des Bettes beschränkte und es ansonsten weder Verletzte noch Gebäudeschaden gab, sieht die Polizei keinen weiteren Handlungsbedarf. Es wird nicht weiter ermittelt. Nach Informationen der Polizei soll die Frau auch nicht wie zunächst befürchtet eine Rauchgasvergiftung erlitten haben, sondern nur zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden sein.

Für die Laatzener Feuerwehr gab es anschließend noch zwei weitere Einsätze: Um 6.55 Uhr löste gestern die Brandmeldeanlage des Klinikums Agnes Karll aus. Zehn Helfer waren sofort in Grasdorf zur Stelle. Ursache für den Alarm war aber kein Feuer, sondern ein Wasserkocher, der sich nicht von allein abschaltete - und so viel Dampf erzeugte, dass der Melder auslöste. Am Nachmittag gegen 15.50 Uhr dann waren die freiwilligen Helfer ein weiteres Mal beim Arcadia-Hotel an der Karlsruher Straße gefordert. Dort war ein Melder plötzlich bei Bauarbeiten aktiviert worden - Fehlalarm.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6smrfws5zc21e33b6er2
Zirkus beschließt das Jahr mit Weihnachts-Show

Fotostrecke Laatzen: Zirkus beschließt das Jahr mit Weihnachts-Show