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Grasdorf kommt ins Kino

Grasdorf/Sarstedt Grasdorf kommt ins Kino

Grasdorf wird bald im Kino zu sehen sein: Im vergangenen August hat ein Filmteam an verschiedenen Drehorten in der Region die Kinokomödie „No Future war gestern“ gedreht - auch in Grasdorf. Am 9. April feiert der 93-minütige Film auf der Leinwand des Cinestar Garbsen Premiere.

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Teile des Films sind auf dem Grasdorfer Hof Ostmeyer gedreht, wo Mandy, gespielt von der Laatzenerin Lynn Laura Peters, eine Pferd geschenkt bekommt.

Quelle: Independent Entertainment

Grasdorf/Sarstedt. 24 Tage lang war das Filmteam im Sommer 2015 in der Region unterwegs. Zu den Drehorten zählen auch Sarstedt, Garbsen, Wunstorf und Hannover. Mit Profischauspielern und Laien erweckte die 18-jährige Regisseurin Rivka Schimmelpfeng die turbulente Geschichte rund um Musiklehrerin Miri Klemt zum Leben.

Die Geschichte

Eigentlich hatte Miri Klemt auf eine Karriere als Musikerin gehofft. Als die allerdings scheitert, fängt sie als Musiklehrerin am Johann-Bernhard-Basedow-Gymnasium an und gewinnt mit ihrer tollpatschigen Art schnell die Herzen der Schüler. Weil für ihren Unterricht nur kaputte Instrumente zur Verfügung stehen, bittet sie den Vater ihres Schülers Julius um eine Spende. Doch anstatt zu helfen, blamiert er Miri öffentlich.
Kurze Zeit später baut Julius mit einem gestohlenen Motorrad einen Unfall und flüchtet sich zu Lehrerin Klemt. Das Chaos ist perfekt. Dann taucht die Polizei mit einem Erpresserbrief in der Schule auf. Wurde Julius entführt?

Die Schauspieler

130 Schauspieler und Statisten spielen in „No Future war gestern“ mit, darunter die 24-jährige Lynn Laura Peters aus Laatzen. Bei einem Budget von 25 000 Euro waren die Filmer auch auf Hobbyschauspieler angewiesen. Acht Charaktere besetzten die Produzenten Andreas Barthel und Susi Duhme mit Laien.
Die Hauptrollen spielen bekannte TV-Gesichter: Liza Tzschirner („Sturm der Liebe“) verkörpert Lehrerin Klemt, daneben sind Fabian Harloff („Notruf Hafenkante“), Nils Brunkhorst („Hitman-Agent 47“), und das Hamburger Szene-Original Kalle Haverland („GZSZ“) zu sehen.

Die Drehorte

Für den Film wurde an 18 Orten in Hannover und der Region gedreht. Zu ihnen zählt der Hof Ostmeyer an der Straße Am Thie in Grasdorf. Denn eine der Szenen spielt auf einem Pferdehof: Mandy, gespielt von der Laatzenerin Lynn Laura Peters, nimmt ein Pferd als Geschenk von ihrem Geliebten, dem Bauunternehmer Joachim Claus (Oliver Fischer), in Empfang. Das Präsent wird zum Auslöser der Entführungsgeschichte, um die die Handlung rankt. Mit dabei ist das Pferd Curiosity, das Peters auch privat reitet und auf dem Hof Ostmeyer beheimatet ist. „Wir hatten auch tolle Reitszenen auf den Wiesen in der Leinemasch, die mit einer Drohne gefilmt wurden“, sagt Produzent Barthel. Das Material schafft es allerdings nicht in den Film – „weil es die Handlung nicht vorangebracht hat“.

Das Gymnasium Sarstedt spielt bei „No Future war gestern“ eine noch wichtigere Rolle. Im Film wird es zum Johann-Bernhard-Basedow-Gymnasium: „Die Schule hat schöne Möglichkeiten, der Eingangsbereich ist relativ groß“, sagt Barthel, der das Gebäude schon von den Dreharbeiten seines „Los Veganeros“ aus dem Jahr 2015 kennt. Damals wurde nur kurz dort gedreht, diesmal plante das Team gleich fünf Tage ein – natürlich in den Sommerferien.

In Hannover spielen Szenen an der Haltestelle Kröpcke, am Opernhaus, im Hannover Congress Centrum und in der Hannoverschen Kaffeemanufaktur in Limmer. Die Filmgeschichte spielt aber nicht explizit in der Region.

Die Premiere

„No Future war gestern“ feiert am Sonnabend, 9. April, um 11 Uhr im Cinestar Garbsen Premiere, eine weitere Vorstellung folgt abends ab 20 Uhr im Thega Filmpalast in Hildesheim. Einige Darsteller, darunter Liza Tzschirner und Kalle Haverland, geben Autogramme. Karten sind in den Kinos erhältlich. Mehr Informationen gibt es im Internet auf nofuture-derfilm.de.

 
Interview mit Produzent Andreas Barthel

Für Produzent und Kameramann Andreas Barthel (41) ist „No Future war gestern“ der dritte Kinofilm. Die Region Hannover ist sein liebster Drehort. Mit ihm sprachen Linda Tonn und Johannes Dorndorf.

Warum eignet sich gerade ein Ort wie Grasdorf als Schauplatz für einen Kinofilm?

Der Hof Ostmeyer ist visuell großartig. Er hat dieses positiv besetzt Bäuerliche und hat eine tolle Weite. Wir drehen gerne etwas außerhalb von Städten, weil man dort herzlicher aufgenommen wird als bei Leuten, die im Innenstadttrubel sind. Dort ist ein Filmdreh immer etwas Besonderes.

Was für ein Film erwartet uns?

Es ist eine Komödie für die ganze Familie mit vielen schnellen Elementen. Aber es gibt keine sich überschlagenden Autos oder Explosionen. Der Film könnte überall spielen – er wurde zwar hier in der Region gedreht, Hannover wird aber an keiner Stelle explizit genannt.

Im Film spielen auch Laien aus der Region mit. Wie war die Arbeit mit ihnen?

Die Mischung aus Profis und Anfängern war sehr schön und hat die Arbeit belebt. Hobbyschauspieler bringen eine riesige Spielfreude mit. Und bei Unsicherheiten haben die Profis mit Tipps weitergeholfen.

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Von Linda Tonn und Johannes Dorndorf

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