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Finnland-Feier mit Mölkky und großer Torte

Laatzen-Mitte Finnland-Feier mit Mölkky und großer Torte

Mehr als 30 Mitglieder der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (DFG) Hannover haben am Sonnabend im Park der Sinne die 100-jährige Unabhängigkeit des skandinavischen Landes gefeiert. Dabei wurden auch klassische finnische Sportarten wie Mölkky und Gummistiefel-Weitwurf gespielt.

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Die Mitglieder der Deutsch-Finnischen Gemeinschaft spielen im Park der Sinne das finnische Mölkky.

Quelle: Tobias Lehmann

Laatzen-Mitte. Für die in Laatzen lebende Vorsitzende der DFG, Kaarina Niiranen, begann der Tag schon früh. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern hat sie einen Raum des Gartenhauses im Park der Sinne mit vielen finnischen Fahnen geschmückt. Anschließend wurde dann mit mehr als 30 Mitgliedern die finnische Unabhängigkeit bis zum Abend gefeiert. "Gleich mehrere Mitglieder unserer Gesellschaft sind heute zu einem runden Geburtstag eingeladen, sonst wären es sicherlich noch ein paar mehr Besucher geworden", sagte Niiranen. 

Doch der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Die Kinder spielten unter anderem Gummistiefel-Weitwurf, eine klassische finnische Sportart. Zum Einsatz kamen dabei Gummistiefel der heute vor allem durch Handys bekannten Firma Nokia. Am Mölkky versuchten sich Erwachsene wie Kinder ebenso. Dabei handelt es sich um ein finnisches Geschicklichkeitsspiel bei dem es darum geht, verschiedene Hölzer aus einer bestimmten Entfernung umzuwerfen. "Ich möchte das Spiel hier in Hannover gerne etwas bekannter machen", sagte Niiranen.

Unter den Gästen war auch der Vorsitzende des niedersächsischen Landesverbands der DFG, Wilhelm Tietje. Der Verband zählt knapp 1000 Mitglieder. "Meine Frau ist Finnin. So entstand mein Interesse für das Land", sagte Tietje. Er beschreibt die Geschichte Finnlands als faszinierend. Finnland war zum Beispiel das erste europäische Land, das das Frauenwahlrecht einführte - nämlich im Jahr 1906. Auch die Ereignisse im Revolutionsjahr 1917 seien politisch interessant.

Einige der gebürtigen Deutschen auf der Veranstaltung sprachen auch Finnisch. "Die Sprache scheint zunächst schwierig, weil die Wörter kaum Ableitungen auf Begriffe aus dem Deutschen oder Englischen zulassen. Doch sie ist logisch aufgebaut und kann erschlossen werden, sobald eine Basis geschaffen ist", sagte ein Besucher. 

Als kulinarischen Höhepunkt gab es am Nachmittag eine Torte, die den Schriftzug "Suomi 100 Finland" trug. Suomi ist die Eigenbezeichnung der Finnen für ihr Land. Niiranen macht darauf aufmerksam, dass sich die Gesellschaft jederzeit auch über neue Mitglieder freue. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite dfg-niedersachsen.de.

Was gefällt Ihnen an Finnland besonders? Wie haben vier Besucher befragt:

Steffen Schöne (65): "Ich bin Musiker am Theater und ständig von Geräuschen umgeben. Bei Reisen nach Finnland genieße ich besonders die Ruhe."

Ulrich Petersen (65): "Der Pragmatismus der Finnen. Wir können von ihrem Umgang mit Problemen viel lernen."

Axel Bleckwedel (61): "Ich habe einen ganz privaten Bezug zu Finnland. Meine Tochter und mein Enkelkind leben dort."

Kaarina Niiranen (67): "Die Seen, die Ruhe, die gute Luft, die freundlichen Menschen, die vielen Ausstellungen und die Sauna-Kultur."

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