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Der Park der Sinne hat jetzt einen Kletterblock

Laatzen-Mitte Der Park der Sinne hat jetzt einen Kletterblock

Der Park der Sinne mit seiner Schlucht, den Bäumen und Skulpturen könnte für Kinder ja eigentlich ein schönes Kletterparadies sein. Die Parkordnung verbietet dies jedoch - ein Grund, warum neuerdings auf dem Erweiterungsgelände ein Kletterfelsen steht. Am Montag wurde er offiziell übergeben.

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Der Kletterfels am Naturaktivplatz im Park ist freigegeben - Stadt-Mitarbeiter Andreas Twachtmann und Studentin Luca Willenbrock vom Verein Transition Town haben's schon mal ausprobiert. Bei der Übergabe mit dabei sind Stadtrat Axel Grüning (von links), Sophie Wolters, Niclas Speidel, Thomas Köhler, Sven Achtermann, Frank Hoffmann, Ina Temme und Elke Pilmaier.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. So ganz in das Konzept des Parks passt der knapp zwei Meter hohe Block eigentlich nicht: Bestechen die Grünanlage und das angrenzende Erweiterungsgelände sonst weitgehend durch Naturmaterialien, ist der anderthalb Tonnen schwere, graubraun gefärbte Trum aus Spritzbeton gegossen. Aus Sicherheitsgründen, wie Laatzens Stadtrat Axel Grüning erläutert: "Es ist ein Kompromiss zwischen Natur und Spielgerät." Schließlich seien scharfe Kanten auf öffentlichen Spielflächen tabu und die Griff- und Trittmulden auf diese Weise normgerecht.

Gekostet hat der Kletterklotz 12.000 Euro. Mehr als die Hälfte davon - nämlich 7500 Euro - hat das Immobilienunternehmen Deutsche Reihenhaus beigesteuert, das zuletzt 53 Eigenheime an der Mergenthalerstraße errichtet hatte. Die Spende, befand Sven Achtermann vom städtischen Team Grünflächen, habe das Projekt auf dem Park-Erweiterungsgelände erst ermöglicht, "ohne groß städtisches Geld in die Hand nehmen zu müssen".

Der Betonblock ist Bestandteil des Natur-Aktivplatzes, den der hannoversche Verein Transition Town seit einiger Zeit ausgestaltet. Direkt neben dem Klettergerät haben die Mitglieder und Helfer gemeinsam mit Studierenden der Uni Hannover eine Spiellandschaft modelliert, auf der Kinder mit Sand oder Matsch spielen und auf Baumstämmen und Ästen klettern können. Das Ganze soll bald Bestandteil des Radwanderwegs Grüner Ring werden, der um Hannover herumführt. "Das Ganze ist als Essbarer Rastplatz geplant", sagt Thomas Köhler vom Verein Transition Town: So sollen die Rast-Stationen genannt werden, die an den Grünen Ring angeschlossen sind. Noch in Vorbereitung sind außerdem ein kleines Gewächshaus sowie eine Sitzmauer, die der Verein Jukus mit einem Mosaik bestücken will, wie Elke Pilsmaier von Transition Town erläutert. "Dafür brauchen wir noch Sponsoren."

Der Natur-Aktivplatz befindet sich auf dem Erweiterungsgelände des Parks der Sinne und ist - wie auch der benachbarte Bienen-Schaugarten und der Mitmachgarten - offen für alle. Der Zugang ist sowohl vom Parkplatz am ehemaligen IBM-Klub als auch über einen Weg vom Parkeingang Ost aus möglich.

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Seit kurzem fertig ist auch der Spielplatz auf dem Gelände, der demnächst als Rastplatz für den Grünen Ring eingetragen werden soll.

Quelle: Dorndorf
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