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50 Flüchtlinge radeln zur Kolpingsfamilie

Laatzen 50 Flüchtlinge radeln zur Kolpingsfamilie

Zusammen mit Ehrenamtlichen des örtlichen Netzwerks sind am Sonntag rund 50 Flüchtlinge aus Ingeln-Oesselse und Laatzen nach Döhren geradelt. Die Gruppe folgte einer Einladung der dortigen Kolpingsfamilie.

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Zusammen mit Ehrenamtlichen des örtlichen Netzwerks sind am Sonntag rund 50 Flüchtlinge aus in Ingeln-Oesselse und Laatzen nach Döhren geradelt.

Quelle: privat

Laatzen. Ziel der Tour auf größtenteils gespendeten Fahrrädern durch die Leinemasch war die Einrichtung der Döhrener St. Bernwardskirche an der Brückstraße in Döhren.

"Wir wurden ganz herzlich willkommen geheißen mit Kaffee und Kuchen", berichtet AG-Sprecher Olu Arigbabu. Er begleitete die Gruppe als einer von rund 15 Ehrenamtlichen des Netzwerks. Nicht nur für die Flüchtlinge, die größtenteils in den Sammelunterkünften in Ingeln-Oesselse und Rethen wohnen, war die gemeinschaftliche Fahrt eine willkommene Abwechslung. Nicht nur die Männer und Frauen aus dem Irak, Afghanistan, Syrien, dem Sudan und anderen Ländern lernten sich auf der 20-Kilometer-Tour untereinander besser kennen, sondern auch die Helfer aus dem Laatzener Netzwerk für Flüchtlinge und dem Netzwerk in Ingeln-Oesselse. Nach der Stärkung und vielen Gesprächen ging es zurück nach Laatzen. Zur Gruppe gehörten auch einige Frauen, die erst vor Kurzem bei einem Kursus des Frauenzentrums Radfahren gelernt hatten.

"Wir haben richtig Spaß gehabt", betonte Arigbabu, der im Namen des Netzwerks und der Flüchtlinge für die Einladung der Koplingsfamilie und die Bewirtung durch Rudolph Buschmann und sein Team dankte.

Die Kolpingsfamilie Hannover-Döhren/St. Bernward ist ein katholischer Sozialverband als Teil des sozialen Netzwerks Kolpingwerk Deutschland mit nach eigenen Angaben rund 270.000 Mitgliedern in 27 Diözesanverbänden.

Begründer des Kolpingswerkes ist der sozial engagierte Priester Adolph Kolping (1813 bis 1865) aus Köln. Die Kolpingsfamilien greifen seine Ziele auf, sich als guter Christ in Familie, Beruf und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft zu bewähren.

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