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Flüchtlingskinder vor allem an AES

Laatzen-Mitte Flüchtlingskinder vor allem an AES

Die Schulpflicht gilt auch für Kinder der Flüchtlinge, die in Laatzen ankommen. Weil deren Zahl steigt, müssen die Schulen bei ihren Sprachangeboten entsprechend nachbessern. Für das nächste Schuljahr könnten die Plätze allerdings knapp werden - auch, wenn das Land einige Stunden mehr gibt.

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Die Albert-Einstein-Schule hat großen Bedarf an Sprachunterricht für Flüchtlingskinder.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Neun Flüchtlingskinder werden derzeit an der Erich-Kästner-Oberschule unterrichtet. Schulleiter Winfried Deister hat deshalb jetzt beim Land die Einrichtung einer sogenannten Sprachlernklasse beantragt. In solchen Klassen werden die Kinder jahrgangsübergreifend in Deutsch unterrichtet - 20 Stunden macht dieser Anteil aus. Die übrigen Stunden verbringen sie gemeinsam mit ihren Mitschülern im Fachunterricht, etwa in den Fächern Werken und Sport.

Der Antrag hatte nur teilweise Erfolg. Genehmigt wurden laut Deister nur zehn bis zwölf Förderstunden wöchentlich. In der bislang relativ kleinen Gruppe ließe sich damit zwar gut arbeiten, ergänzt er. Angesichts steigender Flüchtlingszahlen könnte sich dies aber bald ändern. „Dann müsste ich sehen, wo ich sonst kürze“, sagt Deister - und kündigt an: „Wir werden den Antrag zum 1. Februar 2016 wiederholen.“

Dass die Stundenzahl gedeckelt wurde, hängt auch mit dem großen Bedarf an der Albert-Einstein-Schule zusammen. 50 Flüchtlingskinder werden dort aktuell nach Angaben der Stadtverwaltung unterrichtet. Die Schule hat zwei Sprachlernklassen genehmigt bekommen.

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