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Für einen Schutzstreifen fehlt der Platz

Radverkehr in Gleidingen Für einen Schutzstreifen fehlt der Platz

Die Region will im Rahmen eines Programms zur Förderung des Radverkehrs die Gleidinger Ortsdurchfahrt sanieren. Den bisherigen Plänen zufolge reicht der Platz allerdings weder für einen Radweg noch für einen Schutzstreifen - was bleibt, ist eine Erneuerung der Fahrbahn.

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Die Region Hannover plant, die Fahrbahn der Oesseler Straße und in Gleidingen zu sanieren - auch um sie für Radfahrer attraktiver zu machen.

Quelle: Daniel Junker

Gleidingen. Drei Millionen Euro hat das Bundesumweltministerium vor kurzem der Region in Aussicht gestellt, um bis 2019 Fahrbahnen in Ortsdurchfahrten zu sanieren und Schutzstreifen für Radfahrer anzulegen. Dank der Förderung lassen sich nun jährlich etwa 30 Projekte statt bisher zehn realisieren, freut man sich bei der Region.  Auf der Liste der dafür infrage kommenden Strecken findet sich als einzige Laatzener Strecke auch die Ortsdurchfahrt in Gleidingen: Verbessert werden soll die Situation auf der Oesselser Straße und der Osterstraße.

Bislang gibt es noch keine Detailplanung dazu, auch der Zeitpunkt ist bislang unklar. "Was genau dort geschieht, legen wir erst in den nächsten Wochen fest", sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Im Fokus habe die Region auf jeden Fall den Abschnitt von Oesselser Straße und Osterstraße - von der B6 bis zur Hildesheimer Straße. 

Allerdings wird es dort wohl weder einen Radweg noch einen Radfahrstreifen oder Schutzstreifen geben. Nach Regionsangaben reiche die Fahrbahnbreite für die Markierung solcher Streifen vermutlich nicht aus, so dass voraussichtlich nur die Deckensanierung und die Führung der Radfahrer im Mischverkehr auf der Fahrbahn infrage komme. An der bisherigen Verkehrsregelung würde sich damit nichts ändern: Schon jetzt sind Radfahrer mangels Radweg gezwungen, auf der Fahrbahn zu fahren.

So beschränkt sich die Maßnahme zum "Ausbau des Alltagsradverkehrs", den die Region ankündigt, zumindest im Fall Gleidingen wohl auf eine Fahrbahnsanierung. Für die Radfahrer ist das erfreulich - schließlich rollt es sich auf neuen Straßen besser als auf alten. Angesichts der höheren Verkehrszahlen profitieren am Ende allerdings wohl vor allem die Autofahrer.

Bei der Stadt kommt das Vorhaben unterdessen gut an. Zwar habe die Verwaltung noch keine Informationen von der Region bekommen. "Aber wir freuen uns natürlich, wenn in unsere Infrastruktur investiert wird", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann auf Anfrage.

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Auch die Osterstraße soll saniert werden.

Quelle: Daniel Junker
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