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Klaus und Münkner gehen für FDP ins Rennen

Laatzen Klaus und Münkner gehen für FDP ins Rennen

Die Laatzener FDP tritt mit bekannten Gesichtern bei der Kommunalwahl im September an. Die beiden einzigen Ratsmitglieder Gerhard Klaus und Tobias Münkner sind als Spitzenkandidaten nominiert. Die Hoffnungen ruhen darauf, ein drittes Mandat zu erhalten - wie vor zehn Jahren.

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Treten für die FDP bei der Kommunalwahl an: Tobias Münkner (von links), Gerhard Klaus und Dirk Weissleder.

Quelle: privat

Laatzen. Mit etwas Wehmut denken Laatzens Freidemokraten an das Jahr 2006 zurück. Die FDP war damals noch mit selbstbewussten 10 Prozent drittstärkste Kraft im Bundestag und errang im Laatzener Rat drei der 41 Sitze. Fünf Jahre später fiel die Partei dann in ein Loch, Stadtverbandsvorsitzender Dirk Weissleder schaffte es nicht mehr in den Rat, in dem seither das Duo Klaus/Münkner das blau-gelbe Fähnchen hochhält.

"Wir wollen wieder an unser Ergebnis von 2006 anknüpfen", sagte Klaus jetzt bei der Wahlversammlung des Stadtverbands, bei dem die Partei ihre Kandidaten nominierte. Im Wahlkreis 1, zu dem Laatzen-Mitte, Alt-Laatzen und Grasdorf gehören, kandidiert Klaus auf Platz 1 - vor Stadtverbandschef Weissleder, der ebenfalls gerne von diesem aussichtsreichen Listenplatz aus angetreten wäre. Platz 3 nimmt Jürgen Vollmer ein.

Die Liste für Wahlbereich 2 (Rethen, Gleidingen, Ingeln-Oesselse) führt Tobias Münkner an, gefolgt von Torben Missun und Ursula Thümer. Die Reihenfolge ist die gleiche wie für die Wahl zum Ortsrat Rethen. Spitzenkandidat für den Ortsrat Laatzen hingegen ist Weissleder, Vollmer und Klaus folgen hinter ihm auf der Liste.

Die politischen Inhalte, mit denen die FDP in die Wahl gehen will, stehen noch nicht fest. Das Wahlprogramm werde im Juni beschlossen, kündigt Klaus an.

Panne bei den Linken

Unterdessen haben die Linken am Montag eine Personalie nachgetragen: Auch der Laatzener Ratsherr Ralf Wetzel wird im September für die Regionsversammlung kandidieren - als Spitzenkandidat im Wahlbereich Laatzen/Pattensen/Sehnde. Am Sonntag hatte der Linken-Kreisverband zwar die Kandidatur der Laatzener Linken-Vorsitzenden Jessica Kaußen im Wahlbereich Hannover-List bekannt gegeben, nicht jedoch die Kür Wetzels, die zeitgleich erfolgte.

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