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GfW will Wohnungsbau am Park der Sinne

Laatzen GfW will Wohnungsbau am Park der Sinne

Die Gemeinschaft Freier Wähler macht einige teils schmerzhafte Vorschläge zur Entlastung des städtischen Haushalts. Unter anderem will die Zwei-Mann-Fraktion im Laatzener Rat höhere Kita-Gebühren, geringere Hundesteuersätze und neue Wohnungen auf dem Ostgelände des Park der Sinne.

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Im Park der Sinne selbst soll alles so bleiben wie bisher. Die GfW wünscht sich allerdings für die benachbarte Erweiterungsfläche, auf der früher der IBM-Klub beheimatet war, eine Wohnbebauung.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht", beteuert GfW-Ratherr Michael Kleen, der seit der Kommunalwahl gemeinsam mit Uwe Faull die Freien Wähler im Laatzener Rat vertritt. Vier Anträge hat die Fraktion jetzt in die Haushaltsberatungen eingebracht - und fast alle umfassen Vorschläge, die die städtischen Finanzen entlasten sollen.

Unter anderem schlägt die GfW vor, auf dem Ostgelände des Parks der Sinne - dem ehemaligen IBM-Klub-Gelände - Wohnungen entstehen zu lassen. Damit greifen die Freien Wähler einen Vorschlag aus dem Haushaltssicherungskonzept vor, das Bürgermeister Jürgen Köhne im Dezember vorgelegt hat. "Um die Stadt weiter wachsen zu lassen, ist es uns sehr wichtig, genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen", begründet die Fraktion den Vorstoß. Vorzugsweise sollen dort Einfamilienhäuser entstehen - auch, um junge Familien anzusprechen.

Die Kita-Gebühren möchten Kleen und Faull anheben. Wegen der steigenden Unterhaltungskosten sei eine Erhöhung um zwei Prozent angebracht. Entlasten will das Duo hingegen Hundehalter, die Steuer solle um zehn Euro pro Hund verringert werden. Gleichzeitig müsse die Stadt Hundehalter, die keine Steuer zahlen, stärker kontrollieren und mit einem pauschalen Bußgeld von 250 Euro belangen. Es gehe dabei auch um Steuergerechtigkeit.

Ganz streichen will die GfW den sogenannten Lagergroschen, mit dem die Stadt Freizeiten fördert. Der mit 50.000 Euro bemessene Etat sei in den vergangenen Jahren ohnehin kaum in Anspruch genommen worden, argumentieren die Freien Wähler.

Ob die Vorschläge umgesetzt werden, hängt von der Ratsmehrheit ab, die derzeit von SPD, Grünen und Linken gestellt wird. Der Rat wird am Donnerstag, 2. März, über den Haushalt für 2017 entscheiden.

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