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Mehr als 150 Gäste begrüßen neue Pastorin

Gleidingen Mehr als 150 Gäste begrüßen neue Pastorin

Superintendent Detlef Brandes hat Susanne Michaelsen als neue Pastorin für die Pfarrstelle in Gleidingen eingeführt. Mehr als 150 Gäste besuchten den Gottesdienst in der St.-Gertruden-Kirche. Brandes und Michaelsen gingen beide darauf ein, wie sich die Kirche für die Zukunft aufstellen kann.

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Pastorin Susanne Michaelsen hält auf der Kanzel in der St.-Gertruden-Kirche ihre Predigt beim Einführungsgottesdienst.

Quelle: Tobias Lehmann

Gleidingen. Für den Einführungsgottesdienst am Sonntag reichten die Plätze nicht aus. Damit alle Besucher Platz nehmen konnten, mussten noch einige Stühle dazu gestellt werden. Mehr als 150 Menschen wollten bei Einführung der neuen Pastorin in Gleidingen dabei sein. Susanne Michaelsen nimmt den Platz von Pastor Niclas Förster ein, der zur Studentengemeinde Hannover gewechselt ist. Die Stelle war fünf Monate vakant.

Superintendent Detlef Brandes lobte die Gemeinde dafür, dass sie den Zeitraum so gut überbrückt habe. "Es geht also auch ohne Pastor", sagte er augenzwinkernd. Er wies darauf hin, dass der Stellenplan innerhalb der Landeskirche stabil sei. "So können wir uns den neuen Herausforderungen stellen", sagte er. Dazu zählen unter anderem, dass die Kirche wie auch andere gesellschaftliche Institutionen an Akzeptanz in der Bevölkerung verlieren. Gründe dafür seien die demografische Entwicklung, aber auch die immer flexibler werdende Berufswelt. Vielen Bürger sei es nicht mehr möglich, sich noch ehrenamtlich für die Kirche oder andere Bereiche zu engagieren. 

Auch das Internet spiele eine Rolle. "Wir treffen uns nicht mehr in realen, sondern in virtuellen Räumen", sagte Brandes. Doch diese Veränderungen sollten nicht dazu führen, sich in der Sehnsucht nach einem besseren Leben in der Vergangenheit zu verlieren. "Wir sollten auf eine gute Zukunft vertrauen, die Gott für uns bereit hält", sagte er.

Michaelsen führte Brandes Ausführungen inhaltlich weiter. "Viele Menschen wünschen sich Gewissheit für die Zukunft und hoffen auf ein Zeichen Gottes", sagte die 41-Jährige, die unter anderem als Berufsschulpastorin in Hameln gearbeitet hat. Doch Zeichen könnten vielfältig und nicht immer als solche erkennbar sein. Wichtig sei es, flexibel zu bleiben und nicht in starren Vorstellungen des Glaubens zu verharren.

Die Gemeinde nahm Michaelsen mit einem abwechslungsreichen musikalischen Gruß in ihre Reihen auf. Der Kinder- und Jugendchor, der Projektchor und der Posaunenchor traten gleich mehrfach in dem Gottesdienst auf.

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