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Denkmäler werden Mitte September versetzt sein

Gleidingen Denkmäler werden Mitte September versetzt sein

Ortspolitik und Verwaltung sind sich einig: Die drei Gleidinger Kriegsdenkmäler am Treffpunkt Alte Schule werden noch im Sommer aus dem hinteren Teil des Gartens um etwa 20 Meter nach vorn geholt und neu zu der Straße hin ausgerichtet. Der hintere Teil der Wiese soll ebenfalls umgestaltet werden.

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Die drei Gleidinger Kriegsdenkmäler sollen aus dem hinteren Teil der Rasenfläche am Treffpunkt Alte Schule hervor geholt und im 90-Grad-Winkel zum Einmündungsbereich der Hildesheimer Straße/Am Meyerkamp, nahe dem Standort der Bank, ausgerichtet werden. Die Sitzbank wird dann ebenfalls versetzt.

Quelle: Astrid Köhler

Gleidingen. Die bereits eingestellten Haushaltsmittel in Höhe von 25.300 Euro sollten nun freigegeben und zwei weitere Angebote eingeholt werden, um die Denkmäler für die beiden Weltkriege sowie den Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 zu versetzen. Das hat der Ortsrat am Montag einstimmig beschlossen.

Wie Ortsbürgermeister Peter Jeßberger auf Nachfrage und nach Rücksprache mit der Verwaltung mitteilte, wird das derzeit eher versteckt liegende Ensemble spätestens "in der ersten Septemberhälfte" versetzt. Den aktuellen Plänen nach könnten die drei Sandsteingebilde im 90-Grad-Winkel zum Einmündungsbereich der Straße Am Meyerkamp in die Hildesheimer Straße ausgerichtet werden. Eine neue Bepflanzung grenze den Bereich von der übrigen Rasenfläche ab.

Ziel ist es, die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung zum diesjährigen Volkstrauertag am 13. November bereits an neuer Stelle zu begehen, sagte Jeßberger, der mit Rolf Pieper (CDU) und Werner Kräft (SPD) sowie einem Verwaltungsmitarbeiter seit Längerem in einer Arbeitsgruppe mit der Neugestaltung des Denkmalensembles beschäftigt ist. Die Denkmalschutzbehörde hat keine Bedenken gegen die Umsetzung.

Von dem ursprünglich geplanten Abtransport der Stele zur Aufarbeitung in einer Werkstatt riet Jeßberger am Montag inzwischen ab. Die dafür anfallenden Kosten von rund 5000 Euro für Transport und Kran könnten anderweitig verwendet werden. Um die Säuberung der Gedenksteine sowie die Begrünung und das Einsäen von Rasen auf der gleichfalls neu zu gestaltenden Rasenfläche am Rand will sich der Ortsrat selbst kümmern.

Außerdem beauftragte der Ortsrat am Montag die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit den Lokalpolitikern ein Gesamtkonzept für die Fläche zu erarbeiten. Erwogen wird der Aufbau von Sport- und Aktivgeräten für Erwachsene auf der Rasenfläche zwischen dem alten und neuen Standort der drei Ehrenmäler. Hierfür macht sich der Seniorenbund stark.

Stadtrat Axel Grüning begrüßte den Beschluss und sagte, der Bereich werde so gestaltet, wie es Wunsch der Bürger und des Ortsrates sei.

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Von Astrid Köhler

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