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Gleidinger in Handschellen abgeführt

Gleidingen Gleidinger in Handschellen abgeführt

Die Polizei nimmt auf der Straße einen Mann fest, legt ihm Handschellen an und transportiert ihn ab. Ereignet hat sich diese Szene am Montagnachmittag vor mehreren Augenzeugen im Bereich der Gleidinger Ringstraße und Ritterstraße. Eine öffentliche Meldung gab es nicht. Umso stärker kochte die Gerüchteküche.

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\fp\\b0\\i0\\fs10\Datum~21.01.2005; Quelle~AP; Bildart=Farbe; Format=Quer;
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Der Brandenburger Innenminister Joerg Schoenbohm unternimmt eine Probefahrt am Steuer eines der neuen Streifenwagen in blauem statt bisher gruenem Design am Freitag, 21. Januar 2005 im Potsdamer Polizeipraesidium. Brandenburg fuehrt als erstes Bundesland in den kommenden Jahren flaechendeckend blau-silberne Polizeifahrzeuge ein, die

Quelle: Madsack Supplement GmbH

Laatzen. Eines wird dabei deutlich: Die Menschen sind besorgt, fordern Erklärungen und Flüchtlinge werden zurzeit schnell als Tatverdächtige abgestempelt.

Warum die Zeitung nicht über den Einsatz berichtet habe, fragt uns ein anonymer Schreiber am Mittwoch per Email. Mehrere Menschen hätten die Szene am Montag nahe dem Schuhgeschäft gesehen. Demnach sei ein Flüchtling festgenommen worden, „(angeblich) wieder wegen einem sexuellen Übergriff“.

Die Laatzener Polizei dementiert dieses Gerücht ausdrücklich: Im Rahmen einer Kontrolle in Gleidingen sei der Polizei am Montag gegen 16.20 Uhr ein Mann aufgefallen, der sich auffallend nervös verhalten habe, sagt Andreas Keick, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in Laatzen. Als der Verdächtige die Flucht ergriff und einen Beutel in die Hecke warf, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und den Mann wenig später fest.

Bei der Durchsuchung des 21-jährigen gebürtigen Deutschen hätten die Polizisten geringe Menge Marihuana gefunden - für den Eigenbedarf. Das sei nicht dramatisch und dennoch strafbar, betont Keick. Offenbar habe der Gleidinger beim Anblick des Streifenwagens ein schlechtes Gewissen bekommen und sei deshalb geflohen.

Der 21-Jährige ist nach Angaben Keick der Polizei noch nicht bekannt. Nach Feststellung seiner Personalien konnte er die Laatzener Wache wieder verlassen. Weil Fälle wie diese für die Polizei alltäglich sind, wurde darüber keine Pressemeldung herausgegeben.

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