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Grüne verlieren Mandat - mangels Nachrücker

Rethen Grüne verlieren Mandat - mangels Nachrücker

Die Wählerstimmen haben sie - aber zu wenig Personal, um alle Mandate zu besetzen: Die Grünen verlieren einen Sitz im Rethener Ortsrat, weil es der Partei an Nachrückern mangelt. Auslöser ist das Ausscheiden von Ortsratsmitglied Gil Engel.

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Der Ortsrat Rethen hat neuerdings nur noch zehn statt elf Mitglieder.

Quelle: Zerm

Rethen. Seit der Kommunalwahl 2011 haben die Grünen zwei Sitze im Rethener Ortsrat - nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima fuhr die Partei damals ein Rekordergebnis ein. Dies wird den Grünen nun zum Verhängnis. Denn auf der Wahlliste für das Gremium standen damals nur drei Kandidaten - zu wenige, wie sich jetzt herausstellt.

Bereits 2012 hatte Rita Klindworth-Budny, die neben Klaus Gervais im Ortsrat saß, ihr Mandat abgegeben, so dass Engel einsprang. Mit dem Verzicht Engels, der wegen eines Umzugs aus dem Gremium ausscheidet, gibt es nun keinen Nachrücker mehr auf der Liste. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, bleibt der Sitz deshalb bis zum Ende der Wahlperiode vakant, der Ortsrat hat also nur noch zehn statt elf Sitze. Für die politische Kultur in Rethen dürfte dies zu verschmerzen sein - im September wird ohnehin neu gewählt.

Die Situation ist kein Novum. Im Pattenser Rat ist schon seit 2011 ein Grünen-Sitz wegen der geringen Zahl an Kandidaten unbesetzt, für den Gleidinger Ortsrat traten die Grünen mangels Mitgliedern vor Ort gar nicht erst an.

Von Johannes Dorndorf

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