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Grünen-Abgeordnete diskutiert mit Schülern

Laatzen-Mitte Grünen-Abgeordnete diskutiert mit Schülern

Regina Asendorf, Landtagsabgeordnete der Grünen, hat am Dienstag mit Zehntklässlern der Albert-Einstein-Schule über verschiedene politische Themen diskutiert. Unter anderem kamen das Freihandelsabkommen TTIP, die Bio-Landwirtschaft sowie der Umgang mit Mindestlöhnen zur Sprache.

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Die Landtagsabgeordnete Regina Asendorf (Grüne) diskutiert mit den Zehntklässlern der Albert-Einstein-Schule über verschiedene Themen.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Die Landtagsabgeordnete hatte der Schule im Vorfeld des Europatages einen Besuch abgestattet, um über aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren. "Ich finde es wichtig, die Meinungen der Schüler abzufragen und mit ihnen zu diskutieren", sagte Asendorf.

Die Jugendlichen zeigten sich bei Fragen zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP geschlossen. "Ich finde es schwierig, wenn das von Leuten ausgehandelt wird, die man gar nicht kennt", machte Katharina deutlich. "Niemand weiß genau, was da drin steht", kritisierte Juliane. Auch Asendorf ärgert die Geheimniskrämerei. "Die Schulen bemühen sich, den Schülern Demokratie nahezubringen. Und das wird bei TTIP wieder ausgehebelt."

Kritik äußerte die Schüler auch zum Thema VW. "Das Geld von denen, die die Krise verursacht haben, müsste auch gekürzt werden", sagte eine Schülerin hinsichtlich der Bonus-Zahlungen. Asendorf wies auch auf ausfallende Steuerzahlungen hin. Zudem habe der Autobauer Forschungsprojekte eingestellt.

Ähnlich deutlich wurde die Abgeordnete beim Thema Wiesenhof. "Man hat 550 Arbeiter von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt." Zudem existiere der Mindestlohn bei Arbeitern mit Werkverträgen nur auf dem Papier. "Davon wird das Essen und die Miete wieder abgezogen. Im Endeffekt bleiben nur 3,50 Euro über."

Weitere Themen waren unter anderem die Nitratbelastung von Böden und die Qualität von Nahrungsmitteln. "Obst und Gemüse wird gespritzt. Das möchte man aber nicht essen", sagte Jasmin, die auch die Behandlung von Tieren mit Antibiotika anprangert. Die didaktische Leiterin Friederike Otte bemerkt seit einigen Jahren einen kritischeren Umgang der Jugendlichen mit Nahrungsmitteln. "Früher haben sich die Schüler weniger Gedanken darüber gemacht."

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Von Daniel Junker

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