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Grundstückspreise steigen deutlich

Laatzen/Hemmingen/Pattensen Grundstückspreise steigen deutlich

Die Preise für Grundstücke in Laatzen, Hemmingen und Pattensen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Erzielten früher vor allem stadtnahe Flächen hohe Preise, steigt der Wert nun stellenweise auch an der Peripherie.

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Quelle: Symbolbild

Laatzen/Hemmingen/Pattensen. Wer in Hemmingen-Westerfeld oder Alt-Laatzen bauen will, muss dafür schon seit längerer Zeit viel Geld hinlegen: Die wenigen Flächen sind so begehrt, dass die Grundstückspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser längst auf hannoverschem Niveau oder sogar darüber liegen. Die grobe Faustregel gilt auch im Süden der Region: Je näher ein Grundstück an der Landeshauptstadt liegt, desto teurer ist es im Durchschnitt.

Inzwischen ziehen die Preise aber auch in Lagen an, die weiter von der Landeshauptstadt entfernt liegen - zumindest in größeren Ortsteilen mit entsprechender Infrastruktur. Das legen die neuesten Bodenrichtwerte nahe, die der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Hameln-Hannover jetzt für den Stichtag 31. Dezember 2015 festgestellt hat.

Innerhalb des Laatzener Stadtgebiets etwa haben im Vergleich zum Vorjahr Rethen und Gleidingen den größten Sprung gemacht. Im Bereich Sehlwiese/Zuckergelände stieg der Richtwert um 9,7 Prozent auf 195 Euro pro Quadratmeter, in Gleidingen waren es sogar 16 Prozent mehr (jetzt: 195 Euro). Ingeln-Oesselse legte leicht um 5 auf 150 Euro zu. Die Wertentwicklung dürfte auch mit der Verknappung stadtnaher Lagen zu tun haben. 2015 wechselten nur sechs von stadtweit 156 Baugrundstücken in den Stadtteilen Alt-Laatzen, Laatzen-Mitte und Grasdorf den Besitzer.

Pattensen: Deutlich teurer als noch vor einigen Jahren sind auch Grundstücke in der Pattenser Kernstadt. Lag der Bodenrichtwert Ende 2011 noch bei 140 Euro, sind es nun 170 bis 180 Euro. In den übrigen Ortsteilen gab es lediglich im abgelaufenen Jahr einen leichten Anstieg zwischen 2,5 und 5 Prozent, in Hüpede waren es 8 Prozent.

Hemmingen: Der Trend geht eindeutig in Richtung Arnum. In Hemmingens größten Ortsteil stiegen die Preise seit Ende 2011 um 30 auf 210 Euro - ein deutliches Zeichen dafür, dass Bauherren bereit sind, sich von Hannover wegzubewegen, solange die Infrastruktur stimmt. Spitzenreiter ist und bleibt gleichwohl Hemmingen-Westerfeld mit neuerdings 260 Euro pro Quadratmeter (plus 10 Euro). Auch dort ist Bauland extrem knapp: Gerade einmal vier Verkäufe sind dort erfasst, stadtweit waren es 70.

Von Johannes Dorndorf

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