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Biotech-Labor am EKG wird wohl fortgeführt

Laatzen-Mitte Biotech-Labor am EKG wird wohl fortgeführt

Der Fortbestand des Biotech-Labors am Erich-Kästner-Gymnasium scheint gesichert. Die Stadt Hannover wird voraussichtlich einen Teil des Personals finanzieren, ohne das der High-Tech-Unterricht nicht möglich wäre. Am EKG ist die Erleichterung groß.

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Vorzeigeprojekt: Im Juli besuchte sogar Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (rechts) die EKG-Schüler am Stand des Life Science Labs auf der Ideen-Expo in Hannover.x

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Im Sommer war die Zukunft des Vorzeige-Projekts noch völlig ungewiss. Obwohl die Finanzierung des sogenannten Life Science Labs am EKG im Juli ausgelaufen war, legten sich weder das Land noch die Städte als Schulträger fest, wie es weitergehen könnte. Seitdem hielten sich die vier beteiligten Schulen in Garbsen, Hannover und Laatzen provisorisch über Wasser - für neue Unterrichtsmaterialien und deren Aufbereitung durch eine technische Assistentin fehlte das Geld.

Jetzt ist die Lösung offenbar nahe. "Es sieht gut aus", sagt EKG-Leiterin Hella Kohl. Nachdem das Land inzwischen Lehrerstunden abstellt, hat sich nun der Schulausschuss der Stadt Hannover dafür ausgesprochen, mit 40.000 Euro eine halbe Stelle für einen technischen Assistenten sowie Material zu finanzieren. Für nächste Woche wird der entscheidende Ratsbeschluss erwartet. Die Stelle ist am Schulbiologiezentrum Hannover angedockt, das beim Life Science Lab die Federführung hat.

Nach Auskunft Kohls standen zuletzt noch Gespräche mit der Stadt Laatzen zur Restfinanzierung aus. Angesichts der "sehr positiven Entwicklung" plane die Schule aber für 2016 mit dem Normalbetrieb im Laboratorium. Bei der Laatzener Verwaltung heißt es, dass man selbst noch auf eine Mitteilung der Landeshauptstadt warte. Die kündigte gestern an, im Januar bekannt zu geben, wie es - auch in Bezug auf die Umlandschulen - weitergeht.

Im Life Science Lab können Schüler mit modernen Laborgeräten verwenden, um Experimente zu Themen der Biotechnologie durchzuführen. Außer dem EKG verfügen in der Region die IGS Garbsen sowie die Wilhelm-Raabe-Schule und die Helene-Lange-Schule in Hannover über die teure Laboreinrichtung. Genutzt werden die Laboratorien auch von Schülern anderer Schulen.

Von Johannes Dorndorf

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