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"Recken" trainieren mit Viertklässern Handball

Laatzen-Mitte "Recken" trainieren mit Viertklässern Handball

Besonderen Sportunterricht haben am Freitag rund 90 Grundschüler der Pestalozzistraße erlebt: Heidmar Felixson, Jugendkoordinator des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf – auch „die Recken“ genannt – kam mit den Spielern Lars Hoffmann und Dominik Kalafut für ein Training nach Laatzen

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Sportunterricht mal anders: Unter den wachsamen Blicken von Heidmar Felixson (hinten) und Lars Hoffmann üben sich die Viertklässler der Laatzener Grundschule Pestalozzistraße im Handballspiel und stellen im Anschluss zahlreiche Fragen vor der Autogrammstunde.

Quelle: Torsten Lippelt

Laatzen-Mitte. Anlass dafür war die seit November 2016 bestehende Schulpartnerschaft zwischen der Grundschule und dem Handballverein. Bis dahin hatte es eine Kooperation mit dem Eishockeyteam der Indians gegeben. „Wir wollen unseren Schülern auch andere Sportarten als nur Fußball oder Basketball näherbringen. So haben bei unserer früheren Kooperation auch einige Kinder mit Eishockey angefangen. Und jetzt beim Handball sind sie offenbar auch begeistert mit dabei“, sagte Sportlehrerin Katharina Bockmeier erfreut, die die Handballaktionen für die Schule koordiniert. Dazu gehört auch am 4. März der Besuch des Heimspiels der "Recken" gegen HBW Balingen-Weilstetten in der Swiss Life Hall. Die Schüler und ihre begleitenden Lehrkräfte erwartet dort nicht nur eine Hallenführung vor dem Spiel, sondern auch die Präsentation der Grundschule Pestalozzistraße in der Hallenzeitung sowie ein „Meet & Greet“-Treffen mit einem Spieler nach dem Abpfiff.

Matten statt Handballtore

In der eigenen Sporthalle mussten die Kleinen sich aber erst einmal selbst präsentieren. Unter den aufmerksamen Blicken von Heidmar Felixson, der früher selbst für die isländische Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften mitgespielt hat, hieß es, sich zunächst aufzuwärmen, bevor es in kleinen Mannschaftsspielen gegeneinander losging – und das mit großen Matten mangels Handballtoren. „Im Schulsport spielen wir kein Handball, deshalb stört das nicht. Aber für den Termin heute haben die Kinder vorher fleißig mit der Sportlehrerin geübt – auch in den Pausen wurde gespielt“, sagte Ines Wloka, Klassenlehrerin der 4a. Den Grad der Begeisterung bemaß sie dabei an der Tatsache, dass ausnahmsweise mal niemand seine Sportsachen vergessen hatte.

Auch Heidmar Felixson war sichtlich motiviert: „Das macht mit Kleinen noch mehr Spaß als mit Größeren, weil sie mit so offener Begeisterung dabei sind.“ Dabei vergaß er jedoch auch nicht, dem Nachwuchs die Regeln beizubringen: „Das ist kein Marathonlauf hier“, stoppte er einen flinken Viertklässler mit einem Pfiff - und erklärte ihm und allen anderen die Drei-Schritte-Regel des Ballhaltens.

Im Anschluss löcherten die Kinder die Handballer dann mit Fragen zu Trainingshäufigkeit und Regeln, zur eigenen Person und zum Verein, bevor es Autogramme und einen Stundenplan, etwas Süßes und ein Klassenfoto gab. „Ich freue mich, dass wir Partnerschule der Recken geworden sind – und hoffe, dass wir damit auch Kinder für den Handball begeistern können“, zog auch Schulleiter Axel Paulig eine positive Zwischenbilanz vom Trainingstag.

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Von Torsten Lippelt

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