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Heiraten in Laatzen ist sehr beliebt
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Laatzen Heiraten in Laatzen ist sehr beliebt

Die Stadtverwaltung will eine fünfte Stelle im Standesamt schaffen. Hintergrund: Immer mehr Paare geben sich in Laatzen das Jawort, vor allem die Termine am Sonnabend und Freitagnachmittag sind beliebt.

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Am 3. Juni 2011 traut Bürgermeister Thomas Prinz (links) das erste Paar im Park der Sinne (Archiv)

Quelle: Heimatzeitungen

Laatzen. Seit 2010 sei die Zahl der Eheschließungen in Laatzen stetig gestiegen: von 277 auf 297 im Jahr 2011 und 372 im vergangenen Jahr. Für 2013 plant die Verwaltung rund 470 Trauungen - sofern im Standesamt eine zusätzliche Stelle eingerichtet wird und die Zeiten ausgeweitet werden.

Derzeit gebe es für den Park der Sinne, wo sich Paare unter freiem Himmel trauen lassen können, und das Alte Rathaus in Alt-Laatzen speziell in den Monaten Mai bis September kaum freie Termine. Diese könnten zum Teil auch mehrfach vergeben werden, teilt die Verwaltung mit. Viele der Interessenten kämen aus Hannover.

Weil sich immer mehr Brautleute individuelle und besondere Trauungen wünschen, denkt die Stadt darüber nach, außer dem Park der Sinne und dem Alten Rathaus noch einen weiteren Ort auszugucken, der ein gewisses Ambiente bietet. Auf diesen Trend haben auch schon andere Kommunen reagiert: So sind die Termine für Trauungen auf Schloss Marienburg bei Pattensen für 2013 ebenfalls heiß begehrt. Wo in Laatzen noch geheiratet werden kann, steht noch nicht fest. „Wir sind auf der Suche“, sagt Stadtsprecher Stefan Sandmann. Denkbar seien etwa das aquaLaatzium, das Luftfahrtmuseum und das Wiesendachhaus.

Um die Wünsche der Paare erfüllen zu können, will die Verwaltung vor allem sonnabends mehr Termine anbieten: von Mai bis September künftig an jedem Sonnabend. Außerdem sollen mehr Zeremonien im Park der Sinne durchgeführt werden, 2012 waren es 26. Mit den derzeit vier Stellen im Standesamt sei dies nicht zu schaffen, argumentiert die Verwaltung. Schon jetzt hätten die Mitarbeiter Überstunden angesammelt. Die geplanten 100 zusätzlichen Trauungen würden einen Mehraufwand von 750 Stunden jährlich bedeuten. Hinzu komme, dass die Mitarbeiter nicht nur mit Trauungen beschäftigt seien: Wegen der in den vergangenen Jahren eröffneten Senioren- und Pflegeheime seien auch mehr Sterbefälle zu beurkunden.

Das Geld für die fünfte Stelle sei bereits im Haushalt eingeplant, aber noch nicht im Stellenplan ausgewiesen. Einen Teil der Bruttopersonalkosten von rund 60.000 Euro pro Jahr will die Verwaltung zum Teil über die erwarteten Mehreinnahmen des Standesamtes, rund 13.000 Euro, finanzieren.

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