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Hildesheimer Straße wird zum Nadelöhr

Laatzen Hildesheimer Straße wird zum Nadelöhr

Das befürchtete Verkehrschaos im Zuge der Hochbahnsteigarbeiten und Teilsperrung der Hildesheimer Straße vor dem Marktzentrum gen Norden ist gestern zwar weitgehend ausgeblieben. Dennoch wird Kritik an der Platzierung der Absperrbaken laut, und es gibt Fahrer, die diese schlichtweg ignorieren.

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Wolfgang Eggert ärgert sich über die Bake auf Höhe der Braunschweiger Straße, die verhindert, dass Autos zum Marktzentrum durchkommen.

Quelle: Daniel Junker

Rethen. Viele Fahrer hatten die Hinweistafeln - bewusst oder unbewusst - übersehen und wendeten erst, als es wirklich nicht mehr weiterging. Damit behindern sie mitunter den aus Richtung Grasdorf kommenden Verkehr. Andere Fahrer wählten gleich den Weg durch das Wohngebiet über die Braunschweiger Straße oder an der Rethener Grundschule vorbei durch den alten Dorfkern - obwohl das verboten ist, schließlich ist die Steinstraße eine Anliegerstraße.

Mehrere Autofahrer kurvten am Mittwoch einfach an der Absperrbake vorbei Richtung Marktzentrum. Hier ist die Hildesheimer Straße zwar noch zweispurig befahrbar, aber Linienbussen vorbehalten.

Die Bake kurz hinter der Einmündung zur Braunschweiger Straße hält der Gleidinger Wolfgang Eggert für unnötig. „Diese Absperrung muss weg, denn das ist ja auch die Zufahrt zum Marktzentrum.“ Ihm sei bewusst, dass dies auch über die Doktor-Alex-Schönberg-Straße zu erreichen ist, „aber dann fahren die Autos ja alle durch das Wohngebiet.“

Mitarbeiter der Stadt machten sich am Mittwoch noch einmal ein Bild von der Verkehrssituation in Rethen. „Die Ausschilderung und die Baustellenabsicherung werden an einigen Stellen noch verbessert“, versprach Stadtsprecher Matthias Brinkmann: „Es gibt einen ganzen Katalog an Nachbesserungen, die Kollegen arbeiten daran.“

Besagte Bake nahe der Braunschweiger Straße werde allerdings bleiben. „Wir wollen den Verkehr nicht in die Zuckerstraße hineinlenken“, sagt Brinkmann, denn diese sei sehr schmal. „Außerdem wollen wir den Verkehr von der Fußgängerampel fernhalten.“ Die Ampel werde von vielen Grundschülern genutzt. „Die Sperrung ist auch Teil der Schulwegsicherung.“ Wie die Situation vor Ort gestern gezeigt habe, seien viele Autofahrer durch die Sperrung sowieso schon verunsichert. Deshalb sollen sie gar nicht erst bis zur Fußgängerampel fahren, sondern gleich die Doktor-Alex-Schönberg-Straße nehmen. Die Stadt kündigte an, auf der Hildesheimer Straße rechtzeitig vor der Baustelle weitere Hinweisschilder anbringen zu lassen, die auf diese Zufahrt zum Marktzentrum hinweisen.

Bis zum Abend vermeldete die Polizei zwar ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, aber ansonsten keine besonderen Vorkommnisse. Die Einbahnstraßenregelung Richtung Süden soll bis zur Fertigstellung des Hochbahnsteigs Anfang Dezember beibehalten werden.

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