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Horst Quante legt Konzept zur Zukunft der Leine-VHS vor

Volkshochschule Horst Quante legt Konzept zur Zukunft der Leine-VHS vor

Seit zwei Wochen ist Horst Quante als Geschäftsführer der Leine-Volkshochschule im Amt. Am Mittwochabend hat er den Aufsichtsratsmitgliedern erste Ideen zur Zukunft der gGmbH vorgestellt.

Leinetal. Auch wenn das abschließende Gespräch mit den Wirtschaftsprüfern noch aussteht und erst dann auf Euro und Cent feststeht, wie groß das Minus der Leine-VHS tatsächlich ist – der neue Geschäftsführer ist zuversichtlich, die Finanzen wieder auf Kurs zu bringen. Er gehe davon aus, das Defizit von 2011 bis ins Folgejahr 2012 halbieren zu können, sagte Quante am Freitag bei der Vorstellung des neuen Programms mit Laatzens Bürgermeister Thomas Prinz, Amtskollege Günther Griebe aus Pattensen und Hemmingens stellvertretender Bürgermeisterin Petra Bollmann.

Die oberste Maxime für Quante gegenüber den Mitarbeitern und bei der Buchführung ist Transparenz. Künftig will der Geschäftsführer vier Bereiche – anders als bisher – gesondert abrechnen: die klassischen VHS-Angebote, die bereits angeschobenen Projekte aus dem Drittmittelbereich, die zum Teil bis 2014 laufen, für die Zukunft geplante Projekte und als vierte Säule die Jugendkreativschule Jukus. Diese soll ein Baustein einer geplanten Jugend-VHS sein. Im Drittmittelsektor ergibt sich die Besonderheit, dass Hemmingen und Pattensen die jeweils 100.000 Euro zur Rettung der Leine-VHS nur unter der Bedingung gezahlt haben, künftig auf die Qualifizierungsangebote zu verzichten. In Laatzen wird der Rat entscheiden, was umgesetzt wird.

Klar ist, dass an allen Ecken und Enden gespart werden muss. Das Kursangebot ist abgespeckt.

Auf der Prüfliste stehen die Räume der Volkshochschule, die über mehrere Standorte verteilt ist. Denkbar ist, dass die Verwaltung von der Würzburger Straße ins Obergeschoss des alten Rathauses in Alt-Laatzen umzieht, sagte Quante. Und auch beim Personal wird es wohl Veränderungen geben. Einige Mitarbeiter könnten statt in der Verwaltung auch im Kursbereich arbeiten, sagte der Geschäftsführer, der mit dem Vertreter der Beschäftigten Gespräche geführt hat.

Sandra Schütte

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Foto: Bjoern Schoof, pädagogischer Leiter der Leine-VHS, zeigt das neue Herbstprogramm.

Mit Blick auf die Finanzen hat die Leine-Volkshochschule (Leine-VHS) auch das Kursangebot abgespeckt. Alles, was nicht besonders gefragt oder nicht rentabel war, ist gestrichen, zum Beispiel Studienreisen und die Elternschule. Statt der 640 Angebote im vergangenen Semester finden sich für den Herbst nur noch 412 Kurse im neuen Programmheft.

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