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Hort-Umzug ins TSV-Gebäude erneut verschoben

Ingeln-Oesselse Hort-Umzug ins TSV-Gebäude erneut verschoben

Die Auslagerung der DRK-Hortgruppe in Ingeln-Oesselse hat sich erneut verschoben. Statt für Anfang 2017 ist der Umzug ins Klubheim des TSV nun erst im zweiten Quartal 2017 geplant. Gerüchte, dass auch dieser Zeitplan wegen ausgebliebener Anträge in Gefahr sei, hat der Verein jetzt dementiert.

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Im April soll die Hortkleingruppe ins TSV-Klubhaus einziehen.

Quelle: Daniel Junker (Archiv)

Ingeln-Oesselse. Der ehemalige TSV-Vorsitzende Wilhelm Abmeyer war es, der das Thema bei der jüngsten Ortsratssitzung zur Sprache brachte: Der TSV, so habe er erfahren, habe wichtige Förderanträge für den Umbau des Klubheims noch nicht gestellt. Im Obergeschoss des Gebäudes soll künftig eine Hortkleingruppe der DRK-Kita Barmklagesweg untergebracht werden. Das Problem: Sollte der Umbau vor der Antragstellung erfolgen, sei die Förderung in Gefahr.

Stadtbaurat Axel Grüning betont hingegen, dass sich die Stadt in enger Abstimmung mit dem Verein befinde. "Mir ist nicht bekannt, dass es da Sand im Getriebe gibt." Auch der stellvertretende Vereinsvorsitzende Christoph Dreyer bestreitet, dass es Probleme gebe. "Wir sind weiterhin in sehr guten Gesprächen mit der Verwaltung. Es gehe derzeit nur noch um letzte Abstimmungen zum Mietvertrag.

Die Förderanträge hätten zudem nichts direkt mit den Umbauten im Obergeschoss zu tun, das die Stadt für die Kita-Nutzung vorsieht, ergänzte Dreyer. Vielmehr gehe es um energetische Verbesserungen, aber auch notwendige Brandschutzmaßnahmen - etwa den Ausbau der Holzdecke im Treppenhaus. Für den Umbau seien Angebote eingeholt worden, so dass der Verein Förderanträge beim Regionssportbund stellen könne. "Das soll noch in diesem Jahr geschehen."

Das Projekt war zuletzt mehrfach in Verzug geraten. Hieß es ursprünglich noch, dass die Kinder bereits im August 2016 beim TSV einziehen könnten, war im September dann von Anfang 2017 die Rede. Nach neuestem Stand wird nun das zweite Quartal 2017 angestrebt. Die Pläne sehen vor, dass mit dem Umzug einer Hort-Kleingruppe aus der DRK-Kita am Barmklagesweg Platz für die Einrichtung einer Kindergartengruppe geschaffen werden soll. Mittelfristig will die Stadt 25 neue Kindergartenplätze durch den Ausbau des benachbarten städtischen Gebäudes Gleidinger Straße 12 schaffen.

Die Stadt begründet die Verzögerungen mit einer Fehleinschätzung in der Planungsphase: Neben Begehungen und Gutachten hätte das Projekt mit vielen Beteiligten - darunter die Region und das Kultusministerium - koordiniert werden müssen. "Wir gehen davon aus, dass wir am 1. April eröffnen", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann.

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