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Hortplätze in Ingeln-Oesselse reichen doch aus

Ingeln-Oesselse Hortplätze in Ingeln-Oesselse reichen doch aus

Monatelang haben Ortsrat, Stadtverwaltung und TSV darum gerungen, ausreichend Hortplätze in Ingeln-Oesselse zu schaffen. Jetzt stellt sich überraschend heraus: Die Kapazitäten reichen (vorerst) doch aus. Trotzdem will die Stadt mehr Räume schaffen.

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Die Stadt hält am Plan fest, im Obergeschoss des TSV-Klubhauses eine Hortgruppe mit 20 Kindern unterzubringen. Das Gebäude muss allerdings für geschätzt 114.000 Euro umgebaut werden.

Quelle: Daniel Junker

Ingeln-Oesselse. Im Frühjahr klangen die Zahlen noch dramatisch: Den 30 Hortplätzen in Ingeln-Oesselse standen für das Schuljahr 2016/17 60 Anmeldungen gegenüber. Eilig bemühten sich Stadt und Ortsrat daraufhin um Ideen, wo eine neue Hortgruppe eingerichtet werden kann.

Wie die Verwaltung jetzt bekanntgab, ist der Hort-Notstand am Ende doch nicht eingetroffen. "Nach Anforderung von Arbeitsnachweisen hat sich der Bedarf insoweit reduziert, dass alle Kinder in den vorhandenen Einrichtungen untergebracht werden können", heißt es in einer Mitteilung. Gemeint sind die bestehenden 20 Hortplätze in der Grundschule, zehn im DRK-Kindergarten am Barmklagesweg und 15 Plätze als Mittagsangebot im Jugendtreff Alte Penne.

Trotzdem geht die Raumsuche weiter - und zwar wegen der Entwicklung bei den Drei- bis Sechsjährigen. Schon ab Januar 2017 werden nach Einschätzung der Verwaltung weitere Kindergartenplätze benötigt. Um das Problem zu lösen, könnte die DRK-Hortkleingruppe am Barmklagesweg an andere Stelle ausgelagert werden, so dass in der DRK-Kita mehr Platz für Kindergartenkinder entsteht.

Als Übergangslösung für den Hort favorisiert die Stadtverwaltung die vom TSV Ingeln-Oesselse angebotenen Räume im Obergeschoss des Klubheims, wo Platz für 20 Hortkinder wäre - 10 mehr als bislang beim DRK. Die Räume müssen allerdings für geschätzt 114.000 Euro  umgebaut werden. Das sind 74.000 Euro mehr, als für die ursprünglich geplante Einrichtung in der Alten Schule Ingeln angefallen wäre. "Die TSV-Räume sind aus pädagogisch-fachlicher Sicht wesentlich geeigneter", meint Thomas Schrader, Leiter des Fachbereichs Soziales. Beim TSV hätten die Schüler mehr Platz, kürzere Wege zur Grundschule und die Möglichkeit, Schulspielgeräte und Sportanlage zu nutzen.

Finanziell trägt sich die Lösung auch wegen eines Zugeständnisses des TSV, der der Stadt die Räume für eine symbolische Kaltmiete von einem Euro pro Jahr überlässt. Eröffnet werden soll die neue Hortgruppe Anfang 2017.

Auf Dauer strebt die Stadt unterdessen - wie vom Rat beschlossen - einen Anbau auf dem Grundschulgelände an. Dauerhaft würden 40 bis 50 Hortplätze benötigt, und auch der Raumbedarf der Schule soll in die Überlegungen einbezogen werden. Die Stadt rechnet bis zur Inbetriebnahme mit bis zu fünf Jahren. Schon vorher will die Stadt das Obergeschoss der Alten Penne ausbauen, wo dann Jungen und Mädchen des angrenzenden DRK-Kindergartens untergebracht werden sollen.

Der Ortsrat will das Thema am Montag, 5. September, erörtern. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr in der Grundschule.

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