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Hunderte Gäste besuchen die Ortsfeuerwehr

Laatzen-Mitte Hunderte Gäste besuchen die Ortsfeuerwehr

Trotz des durchwachsenen Wetters haben am Sonnabend Hunderte vom Besuchern, darunter etliche Kinder, den Tag der Offenen Tür der Ortsfeuerwehr Laatzen besucht. Die freiwilligen Helfer beantworteten viele Fragen zur Ausrüstung und zum Feuerwehrdienst. Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr machte mit.

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Die Freiwilligen Helfer präsentieren einen Löschangriff nach einer Fettexplosion.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Laatzen-Mitte. Mit dem Verlauf zeigte sich Ortsbrandmeister Klaus-Dieter Wichmann trotz des launischen regnerischen Wetters sehr zufrieden. "Wir hatten heute einige hundert Besucher hier. Die Leute waren auch sehr interessiert an unserer Arbeit und der Technik", sagte er. Besonders beeindruckt zeigte sich Wichmann davon, dass die Besucher trotz des Regens bei den Präsentationen zugeschaut hätten und nicht in die Halle oder sogar nach Hause gegangen sind.

Bei der Jugendfeuerwehr konnten Kinder und Jugendliche mit einem Wasserstrahl auf Ziele zielen. Die Helfer der Kinderfeuerwehr hatten ein kleines Auto aufgestellt, in dem sich die Jungen und Mädchen hinters Steuer setzen konnten. Gleich daneben ließen sich viele Kinder bunte Farben auf ihre Gesichter malen. Wer wollte, konnte sich sogar an einem an der Drehleiter befestigten Rettungsgurt hin- und herschwingen lassen.  

Die vielen aufgestellten Einsatzfahrzeuge waren für Alt und Jung interessant. So ließen sich zum Beispiel einige Besucher erklären, was im Einsatzleitwagen geschieht und wie die Drehleiter eingesetzt wird. Auch Fragen zur technischen Ausrüstung beantworteten die Laatzener Helfer bereitwillig. An jedem Fahrzeug standen gleich mehrere Feuerwehrleute Frage und Antwort. In der Halle informierte die Feuerwehr mit eine Plakatausstellung über ihre vergangenen Einsätze. Dort erfuhren Besucher auch Wissenswertes über den Einsatz des Umweltmesswagens.   

"Wir sind aus Hannover hierher gekommen", sagt Bernd Silberboden, der sich mit seiner Ehefrau Miriam und seinem Sohn Marco (3) über das Gelände treiben lässt. "Der Tag der offenen Tür ist sehr vielseitig. Es gibt überall etwas zu sehen, und es ist auch sehr viel los." Marco freut sich besonders darüber, dass er sich die ganze Feuerwehrtechnik anschauen kann. "Ich glaube, so ein Tag ist für Kinder sehr wichtig", sagt sein Vater. "Ich habe auch das Gefühl, dass auch die Feuerwehrleute viel Freude daran haben, sich hier mit den Kindern zu beschäftigen. Das finde ich sehr schön."  

Auf dem Hof der Feuerwache am St.-Florian-Weg zeigten die Helfer der Feuerwehr am Mittag einen Löschangriff bei einer Fettexplosion. Trotz Regens schauten einige hundert Besucher der Präsentation zu. Für das Szenario hatten die Feuerwehrleute in einer eigens gezimmerten Holzhütte einen Topf mit Fett erhitzt. Als das Fett nach einiger Wartezeit schließlich brannte, schüttete ein Helfer eine kleine  Menge Wasser hinein. Schon schoss eine hohe, sehr heiße Stichflamme aus dem Topf heraus. "Das kann in jeder Küche passieren, wenn Sie brennendes Fett mit Wasser löschen", mahnte Moderator René Stuckenberg. Die Flamme reichte zwar nicht, um die Hütte - wie eigentlich gewünscht - in Brand zu setzen. Nachdem die Feuerwehrleute etwas nachgeholfen hatten, stand das Holzhaus dann meterhoch in Flammen. 

Die Helfer rückten mit zwei Feuerwehrfahrzeugen an und legten von dort aus Schläuche zur Brandstelle. Zunächst ging der Löschtrupp mit Wasser gegen die Flammen vor und dämmte damit das Feuer ein. Schließlich wurde der Rest der Flammen mit Schaum gelöscht. 

Eine Stunde später zeigten die Laatzener Helfer in einer Gemeinschaftsaktion gemeinsam mit ihren Kollegen vom Roten Kreuz, wie eine Gefahrenstelle gesichert wird und wie Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Dabei arbeiteten die Sanitäter mit den Feuerwehrleuten Hand in Hand: Die Helfer sicherten zunächst die Autos, um Bewegungen und ein Verrutschen den Fahrzeugs zu verhindern. Dann schnitten die Feuerwehrleute mit hydraulischen Spreizern und einem Schneidewerkzeug die Autos auf, um an die Unfallopfer heranzukommen. Nachdem diese aus ihren Fahrzeugen befreit waren, wurden sie von den Rettungskräften versorgt.

Die Umfrage: Wie gefällt Ihnen der Tag der offenen Tür?

Der Tag der offenen Tür ist trotz des Regens wunderschön. Die Kleinen haben total viel Spaß. Liam konnte sogar mal unter ein Feuerwehrauto schauen. Der Aha-Faktor ist auch sehr groß, man lernt überall etwas. Die Technik ist beeindruckend, und es steht immer jemand parat, der einem Fragen beantwortet. In einem Video habe ich gesehen, wie man eine Feuerwehrleiter herstellt, das kannte ich auch noch nicht. Liam hat gesagt, er will erst wieder weg, wenn wir schlafen gehen.    Verena, Sebastian und Liam (3) Nicolai

Wir sind zum ersten Mal hier, und es ist total super. Für unsere Jungs sind insbesondere die vielen Feuerwehrautos  interessant. Da sieht man erst mal, was in einem Feuerwehrwagen so alles drin ist. Und es wird einem immer alles erklärt. Ich habe hohen Respekt vor der Arbeit der Helfer, da muss man schon einiges leisten und auch eine ganze Menge können. Sonst hört man ja immer nur das Martinshorn, hier sieht man, was da alles dahinter steckt. Da fühlt man sich auch gleich etwas sicherer.    Benjamin, Imke, Linus (3) und Jonte (1) Berger

Wir sind zum ersten Mal hier. Ich wollte eigentlich immer schon mal herkommen. Lewin freut sich total. Der Tag der offenen Tür gibt einem wirklich einen guten Einblick hinter die Kulissen der Feuerwehr. Wenn wir etwas wissen wollen, können wir direkt nachfragen. Das hier ist eine tolle Aktion und sehr informativ, obwohl ich mich eigentlich nicht so für Technik interessiere. Und die Kinder haben hier auch eine Menge Spaß.  Lydia und Lewin (2) Ebeling

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Von Daniel Junker

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