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Hunderte strömen ins Zirkuszelt bei der Schule

Alt-Laatzen Hunderte strömen ins Zirkuszelt bei der Schule

Eine Horde junger Clowns, kleiner Zauberer und Jongleure ist am Freitag bei der Grundschule Rathausstraße herumgezogen. Zum Finale der diesjährigen Projektwoche führten 168 Kinder zwei Shows in einem nur zu diesem Zweck und wohl erstmals auf dem Schulgelände aufgebauten Zirkuszelt auf.

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Mehrere Hundert Zuschauer kamen am Freitag zu zwei Zirkusaufführungen bei der Grundschule Rathausstraße. Die Kunststtücke hatten die die Zirkusfamilie der Gebrüder Lieberum mit rund 170 Kinder während der Projektwoche eingeübt.

Quelle: Torsten Lippelt

Alt-Laatzen. Das im Durchmesser 25 Meter große rote Zirkuszelt der Gebrüder Lieberum war bei beiden Aufführungen rappelvoll. Mehrere Hundert Besucher sahen neben der großen Clownshow, Akrobatik und weiteren Kunststücken auch eine "Tierdressur", die gänzlich ohne echte Tiere auskam. Dafür hatte sich die Grundschüler als Tiger zurecht gemacht oder galoppierten auf Steckenpferden durch die Manege. Auch die Schlangen im Korb waren nicht echt sondern aus Stoff.

Die Kinder erhielten für ihre Auftritte und einstudierten Nummern viel Applaus.

Von Montag an hatten die vier Jahrgänge täglich zwei Stunden mit sechs Artisten der Zirkusfamilie von Christian und Michael Lieberum der Turnhalle geprobt. Bei der Generalprobe am Freitagvormittag unter Realbedingungen im Zelt stieg dann die Aufregung. "Ganz normal", sagte Schulleiterin Olbricht, die voll des Lobes über die Leistungen der Kinder war und sich über die außergewöhnliche Projektwoche freute: "Die Kinder lernen im Zirkus, was Fleiß, Training und diesbezügliches Verhalten bringen kann". Sie hätten innerhalb weniger Tage erstaunliche Fortschritte gemacht. Das Zirkusprojekt steigere das Selbstbewußtsein, die Zusammenarbeit, das Sozialverhalten und Gemeinschaftsgefühl.

"Es ist für die Schule sehr besonders", betonte Oblricht. Im Kollegium könne sich niemand erinnern, dass schon jemals ein Zirkus bei der Schule gastiert hätte. Kleiner Wermutstropfen für die Zirkusbegeisterten: Bereits am Freitagabend, nach den beiden Vorstellungen mit insgesamt rund 450 Zuschauern wurde das Zelt schon wieder abgebaut.

Ob der Nutzungspläne auf und an dem großen Pausenhof sind Wiederholungen des Zirkusprojektes direkt am Schulgelände in Zukunft auch eher fraglich. Ein Platz für ein großes Zelt zu finden, wird noch schwierig, denn der Großteil des großen Schulhofs soll als Außenbereich für eine neuen Kita genutzt werden. Auf dem danebenliegenden früheren Bolzplatz plant die KSG den Bau von Sozialwohnungen.

Finanziert wurde der Besuch der Zirkusfamilie Lieberum aus Melle bei Osnabrück anteilig von dem Förderverein der Schule und durch Beiträge der Kinder, die jeweils 16 Euro zahlten.

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Von Astrid Köhler und Torsten Lippelt

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