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Ideen für den Park der Sinne

Laatzen-Mitte Ideen für den Park der Sinne

Seit der Übernahme des IBM-Klubs durch die Stadt ist der Park der Sinne fast doppelt so groß. Was soll mit der neuen Fläche geschehen? Der Stadt liegen sechs Konzepte vor.

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Der Park der Sinne in Laatzen

Quelle: Johannes Dorndorf

Laatzen. Auf dem ehemaligen IBM-Gelände befinden sich unter anderem ein Fußball- und zwei Tennisplätze. Auf einem Teil hat der Verein Transition Town einen Mitmachgarten angelegt, andere Bereiche liegen brach.

Am Montag werden die Konzepte erstmals vorgestellt. Eingereicht haben sie der Förderverein Park der Sinne, der Laatzener Verein Jukus sowie - mit gleich drei Entwürfen - eine studentische Gruppe des Instituts für Umweltplanung der Uni Hannover.

Eine Ideensammlung hat auch die Stadt selbst erarbeitet. Die wichtigsten Vorschläge daraus im Überblick:

Hochseilgarten: Auf der Feuchtwiese nahe dem Clubhaus oder auf dem Fußballplatz könnte ein privat geführter Hochseilgarten entstehen.

Ballonlandeplatz: Auf dem Fußballplatz könnte eine Start-und-Landefläche für Heißluftballons, Drohnen und Modellflugzeuge entstehen. Geeignet wäre er auch für Discgolf, als Outdoor Camp für Jugendliche, Bogenschießplatz oder variable Fläche für Großveranstaltungen.

Beachvolleyball : Mit „geringem Mittelaufwand“ könnten die Tennisfelder zum Beachvolleyballplatz umgestaltet werden.

Ruhezone: Die Feuchtwiese nahe dem Clubhaus könnte man durch eine Teich- und Steganlage zur Ruhezone/Ort der Kulturen umfunktionieren - mit Sitz- und Grillmöglichkeiten sowie Raum für Kreativangebote.

Flüchtlingsunterkunft: Sie wäre auf einer Teilfläche denkbar - einschließlich eines „Kulturenplatzes“.

Ballspiele: Auf allen Rasenflächen sollten Ballspielbereiche entstehen.

Skate-Park: Die eigentlich für den Abenteuerspielplatz Wülferoder Straße geplante Skater-Bikecross-Parkour-Anlage wäre auch für die Erweiterungsfläche geeignet.

Förderverein will einen „Park der Sinne 4.0“ schaffen

Das Konzept des Fördervereins Park der Sinne stammt aus der Feder von Hans-Joachim Adam – also jenes Garten- und Landschaftsarchitekten, der den Park der Sinne von Anfang an begleitet hat. Grundidee ist, den bisherigen Park und die Erweiterungsfläche so zusammenzuführen, „dass keine Grenzen sichtbar sind und eine Einheit Park der Sinne 4.0 entsteht“. Adam schlägt einen neuen Rundweg auf dem Neu-Gelände vor, der unter anderem eine Verbindung vom Teich im Park zum Fußballplatz auf der IBM-Fläche schafft. Der Alt-Park könnte dabei entlastet werden. „Die Nutzung hat sich in den letzten Jahren erhöht. Wenn sich die sportlichen Betätigungen wie Ballspiele, Spiele für Kleinkinder und Möglichkeiten für die Aufstellung eines Festzeltes auf die Erweiterungsflächen verlagern, wird der Park der Sinne dadurch in seiner Philosophie erhalten und noch verstärkt“, heißt es in dem Papier. Der bisherige Fußballplatz könnte teils als Rasenspielplatz, teils als Fläche für Discgolf, Seiltanz und Federball genutzt werden. Der Rundweg in dem Bereich wird zum „Generationen-Spielweg“. Für einige Standorte schlägt der Verein Angebote für Beachvolleyball, Picknicken, Grillen und einen Jugendtreff vor. Potenzial sieht der Förderverein am Clubhaus. „Der Terrassenbereich mit dem beherrschenden alten Eichenbestand sollte aufgewertet und das Clubhaus stärker in den Mittelpunkt der Anlage gerückt werden.“ Die in Teilbereichen vernässte Rasenfläche dort solle teilweise angehoben und trittfest gemacht werden, sodass dort ein Mehrzweckplatz für Veranstaltungen entsteht. Der Baumbestand müsste nach Meinung des Vereins freigeschnitten und große Teile des Buschwerks entfernt werden. Adam empfiehlt aber auch einen Naturerlebnisbereich mit Kräuterspirale sowie die Anlage eines Feuchtgebietes auf den tiefer gelegenen Flächen am Clubhaus.

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