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Im Café Marie wird beim Essen ein Mordfall gelöst

Laatzen-Mitte Im Café Marie wird beim Essen ein Mordfall gelöst

34 Cafébesucher hatten am Freitagabend die Aufgabe, einen Mordfall im Stadthaus zu klären. Das Verbrechen war freilich nur erdacht: Im Rahmen des ersten Crime Dinners galt es, die Hinweise auf den Mörder zu deuten, die der Autor Günter von Lonksi in seine Geschichte eingebaut hatte.

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34 Teilnehmer grübeln beim Crime Dinner im Café Marie des Stadthauses über die Lösung eines Mordfalls, den sich der Hemminger Autor Günter von Lonski ausgedacht hat. Dazu servieren die Mitarbeiter des Café Marie den Gästen ein Drei-Gänge-Menü.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Laatzen-Mitte. Nachdem sich die sechs Gruppen an den Tischen im Café Marie gefunden hatten, erklärte Günter von Lonski die Spielregeln: "Gehen Sie mit Kommissar Benno Beermann auf Tätersuche. Sie ermitteln und befragen, sie bewerten Tatsachen und Aussagen." Während die Besucher der ausverkauften Veranstaltung die Hinweise einordneten, konnten sie ein vom Team des Café Marie kreiertes Drei-Gänge-Menü genießen.

Schon zur Vorsuppe kamen die Hobby-Ermittler mit den ersten Hinweisen kräftig ins Grübeln: Warum hat nur der tote Fabian Bosch zu Lebzeiten 60.000 Euro unterschlagen? Warum stellte er vor seinem Tod Irina, der neuen Ehefrau des Autohaus-Inhabers Josef Herrmann, nach? Zu wem gehört der Fußabdruck mit Schuhgröße 48, den die Polizei neben dem Opfer gefunden hatte? Und weshalb hatte ein Morton Ewers diskreditierende Informationen über Bosch gesammelt?

Nachdem der Kommissar, alias von Lonksi, Fotos und Namen der Beteiligten an eine Pinnwand geheftet hatte, versuchten die Teilnehmer an den Tischen die Informationen einzuordnen, die zuvor mehrmals verlesen worden waren. Nach der Suppe gab es weitere Hinweise. Dabei kam heraus, dass es bei einem Treffen mehrerer Automobilhausbesitzer zu Gebietsabsprachen gekommen war. Und während die Besucher weiter rätselten, servierten die Mitarbeiter des Café Marie den Hauptgang.

Danach wurde die Geschichte noch komplexer und gab's noch mehr Hinweisen: Der Inhaber eines anderen Autohauses hatte sich in Irina verliebt. In einer Glückwunschkarte zu Herrmanns Geburtstag hatte er zudem dessen Vornamen falsch geschrieben.

Nach dem Dessert gaben die sechs Tischgruppen schließlich die Zettel mit dem Namen des mutmaßlichen Täters ab. Gleich drei waren demnach dem richtigen auf die Schliche gekommen. Weil Tischgruppe 3 mit Stephanie und Bruno Müller, Frauke und Wolfgang Haase sowie Olaf und Sabine Lichy am schnellsten zum richtigen Ergebnis gekommen war, durfte sie Gutscheine für ein Frühstück im Café Marie mit nach Hause nehmen. Zudem teilte sie sich einen Gutschein für ein ADAC-Fahrsicherheitstraining.

Die Veranstaltung kam bei den Besuchern gut an. "Voraussichtlich im Februar wollen wir ein weiteres Crime Dinner im Stadthaus anbieten", sagte Heike Scheunert, Leiterin des Stadthauses. Der konkrete Termin stehe noch nicht fest. Anmeldungen nimmt Scheunert per E-Mail an stadthaus@laatzen.de oder telefonisch unter (0511) 82 05 54 01 entgegen.

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Von Daniel Junker

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