Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
In Rethen gibt es bald einen Bogen-Parcours

Rethen In Rethen gibt es bald einen Bogen-Parcours

Die Bogenschützen Frank Schrader und Angelika Röhling richten derzeit neben dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC einen Parcours ein, auf dem Interessierte auf 17 Bahnen mit Pfeilen auf Ziele schießen können. Die Eröffnung ist für Mitte Juli geplant.

Voriger Artikel
Stadt soll auf Investor einwirken
Nächster Artikel
Ortsrat lehnt die Planung der Üstra für Haltestelle ab

Zielsicher: In der Nähe des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Rethen entsteht ein Parcours für Bogenschützen.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Von dem Konzept seiner sogenannten Bowhunter World - zu deutsch Bogenjäger-Welt - ist Schrader überzeugt: Auf dem Gelände zwischen dem Verkehrsübungsplatz und dem Autobahnzubringer A 37 in Rethen errichtet er zusammen mit seiner Freundin Angelika Röhling einen Parcours mit 17 Stationen auf 19 000 Quadratmetern. Auf dieser Fläche können Freizeitsportler bald mit Pfeil und Bogen auf 33 Schaumstofftiere schießen.

„Das ist im 3D-Sport so üblich“, sagt der 48-Jährige. Geschossen wird mit normalen Holzbögen, die bei Schrader auch ausgeliehen werden können. Moderne Compoundbögen sollen nicht auf die Anlage. „Die haben eine zu hohe Schusskraft.“ Er lege aber Wert auf Sicherheit, sagt Schrader. Dementsprechend seien auch die Wege und Ziele ausgerichtet. Zudem werde das Gelände, das er von der Messe AG gepachtet hat, teilweise noch umzäunt.

Damit die Schussbahnen sichtbar werden, hat Schrader mit Freunden Schneisen in die Gräser gemäht. Sie markieren zugleich die Wege zur nächsten Station. An jedem Startpunkt zeigen verschiedenfarbige Holzpflöcke den Schwierigkeitsgrad - je weiter der Abschusspunkt vom Ziel entfernt ist, desto schwerer wird es. „Blau steht für die erfahrenen Schützen, gelb ist die Startposition für die Anfänger.“ Bei den schwierigeren Startpositionen behindern mitunter sogar Büsche oder Sträucher die Sicht auf das Ziel.

Die Idee zu der Anlage entstand vor etwa einem Jahr. „Wir sind selbst häufiger zu solchen Parcours gefahren. Irgendwann dachten wir, das könnten wir auch selber machen.“ Seit Oktober betreibt das Paar bereits einen mobilen Schießstand, den es bei Veranstaltungen aufbaut. In der vergangenen Woche hat Schrader die Genehmigung für die Anlage bekommen. „Die Stadt Laatzen hat mir auch bei der Suche des Gelände geholfen“, berichtet er. Die Lage neben dem Fahrsicherheitszentrum findet er „großartig“. Er hofft, bei Veranstaltungen mit dem ADAC kooperieren zu können. Im August will Schrader nun noch einen Kurs für therapeutisches Schießen belegen. Der Sport diene als Ausgleich und könne bei Konzentrationsschwierigkeiten und ADHS eingesetzt werden, sagt er.

Eröffnen wollen Schrader und Röhling die Bowhunter World Mitte Juli. Sie soll an sechs Tagen in der Woche zu nutzen sein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6slrfnjhzhi1fwmmzl5g
Erich-Kästner-Gymnasium kürt die besten Vorleser

Fotostrecke Laatzen: Erich-Kästner-Gymnasium kürt die besten Vorleser