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Ingeln-Oesselse soll neue Kita-Räume bekommen

Ingeln-Oesselse Ingeln-Oesselse soll neue Kita-Räume bekommen

Ingeln-Oesselse wächst - deshalb will die Stadt neue Kita-Räume schaffen. Der Ortsrat stimmte am Montagabend dem Vorschlag zu, die Räume der DRK-Kindertagesstätte am Barmklagesweg zu erweitern. Alternativ kommt allerdings auch ein Neubau an anderer Stelle in Betracht.

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Die Stadt will mehr Kindergartenplätze in Ingeln-Oesselse schaffen. Die bislang favorisierte Variante sieht vor, die DRK-Kita am Barmklagesweg (rechts) zu erweitern und dafür das Obergeschoss des Nachbargebäudes (links) zu nutzen.

Quelle: Dorndorf

Ingeln-Oesselse. Wie berichtet, feilt die Stadt seit längerem daran, zusätzliche Betreuungsplätze in Ingeln-Oesselse einzurichten. Im Gespräch sind langfristig neue Räume auf dem Grundschulgelände und kurzfristig eine Übergangsnutzung für eine Hortgruppe im Obergeschoss des TSV-Klubhauses.

Zum Puzzle gehört auch die mittelfristige Schaffung neuer Krippen- und Kindergartenplätze: "Die Nachfrage hat sich derart erhöht, dass spätestens ab 2017/18 die Einrichtung einer zusätzlichen Kindergartengruppe mit 25 Plätzen erforderlich ist", so die Einschätzung der Stadtverwaltung. Übergangsweise sollen zunächst ab Anfang 2017 in der DRK-Kita am Barmklagesweg bis zu zehn Betreuungsplätze nach dem Umzug der Hort-Kleingruppe zum TSV bereitgestellt werden.

Insgesamt will die Stadt im nächsten Jahr 15 neue Krippenplätze und 25 Kindergartenplätze schaffen. Die Pläne dafür wurden jetzt im Ortsrat vorgestellt - mit mehreren Varianten: Die Verwaltung favorisiert einen Anbau der DRK-Kita im Obergeschoss des Nachbargebäudes Gleidinger Straße 12. In dem Gebäudekomplex ist auch der Jugendtreff Alte Penne untergebracht. Alternativ wäre allerdings auch ein Neubau an anderer Stelle im Ort möglich, für den es allerdings noch kein städtisches Grundstück gibt. Die Neubauvariante würde die Stadt bis zu 570.000 Euro kosten, der Ausbau an der Gleidinger Straße 417.000 Euro. Überlegungen, die DRK-Kita aufzustocken oder mit einem Anbau zu erweitern wurden hingegen wegen der Statik und aus Platzgründen fallen gelassen.

"Der Neubau kostet nicht so viel mehr", kommentierte Wolfgang Zingler (Grüne) den Vorschlag. Deshalb solle diese Variante auf jeden Fall weiter geprüft werden. Andreas Aue (CDU) hingegen gab zu bedenken, dass eine dritte Kita im Ortsteil zu unnötiger Konkurrenz führen könnte, was für die Ausbauvariante sprechen würde.

Am Ende ließ der Ortsrat die Entscheidung offen: Die Verwaltung bekam grünes Licht für beide Varianten. Die endgültige Entscheidung könne später getroffen werden so die einhellige Meinung.

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