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Investor überarbeitet Konzept für Stümpelhof

Ingeln-Oesselse Investor überarbeitet Konzept für Stümpelhof

Längere Zeit war es ruhig um das geplante Wohnprojekt am Stümpelhof. Wie der Investor Beste Bau jetzt auf Anfrage mitteilt, wurde das ursprünglich vorgesehene generationsübergreifende Wohnkonzept zu Gunsten von Seniorenwohnungen aufgegeben.

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Auf dem Gelände des Stümpelhofes in Ingeln-Oesselse soll ab 2017 eine Wohnanlage für Senioren entstehen. Im Herrenhaus (im Bild rechts) sollen Pflegeeinrichtungen entstehen.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Ingeln-Oesselse. Das Konzept sieht nunmehr ausschließlich Mietwohnungen vor. "Wir haben uns dazu entschlossen, dass wir keine Eigentumswohnungen mehr anbieten wollen", berichtet Beste-Bau-Geschäftsführer Dirk Berkefeld. Die Gespräche mit Interessenten beim Informationsabend im Mai hätten gezeigt, dass insbesondere Mietwohnungen gewünscht seien. Zwar hätten einige Interessenten bereits emsige Pläne für Eigentumswohnungen geschmiedet und darin auch gleich die Nutzung des Gemeinschaftsbereichs mit einbezogen. "Wir wollen aber, dass dort alle gleichberechtigt und in Augenhöhe miteinander leben", sagt Berkefeld.

Im Anschluss an den Informationsabend habe der Investor die Interessierten erneut kontaktiert und deren Wünsche abgefragt. "Es hat sich herausgestellt, dass sich vor allem ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen für das Wohnprojekt interessieren." Nach dem ursprünglich für den Neubau angedachte generationsübergreifende Wohnen habe hingegen kaum jemand gefragt. "Bei jungen Familien mit Kindern gab es so gut wie gar kein Interesse."

Die Neubauten hinter dem denkmalgeschützen Ensemble sollen nun ein Stockwerk höher ausfallen. Die drei Etagen seien barrierefrei mit Fahrstühlen zu erreichen. "Wir hatten für den Neubau zunächst 22 Wohnungen geplant, jetzt gehen wir eher von 30 aus." Berkefeld geht davon aus, dass es beim angepeilten Mietpreis von etwa 10 Euro pro Quadratmeter und Nebenkosten „unter 2 Euro“ bleibt.

Im Herrenhaus soll es keine Wohnungen geben. "Wir wollen dort eine Tagespflege, ein Kurzzeitpflege-Hotel mit 24-Stunden-Betreuung und eine Gemeinschaftsfläche einrichten." In den weiteren denkmalgeschützten Gebäuden könnten darüber hinaus Wohngemeinschaften sowie kleinere Wohnungen "für weitere 40 bis 50 Personen" entstehen. Die Federführung für den gesamten denkmalgeschützten Bereich soll ein Pflegedienst übernehmen. Im Gespräch ist das DRK.

Anfang 2017 will Beste Bau mit der Umgestaltung des Geländes beginnen. "Mein Traumziel ist, dass Anfang 2018 schon die ersten Bewohner einziehen können", so Berkefeld. 

Gelände wird vermessen und Gestaltung geplant

Ein Ingenieur hat das gesamte Gelände in der vergangenen Woche per 3D-Lasertechnik digital vermessen. "Dabei entstanden pro Sekunde Tausende von Bildern, die dann zusammengerechnet werden", beschreibt Dirk Berkefeld den Prozess. Darüber hinaus wurde das Gelände mit einer Drohne fotografiert. Mit den Daten will das Ingenieurbüro ein dreidimensionales Abbild des Geländes samt Umfeld erstellen. "Wir wollen, dass sich unsere Gebäude später gut in die Umgebung einfügen."

Der Garten hinter dem Herrenhaus soll erhalten werden, sagt Berkefeld. Lediglich an der rückwärtig gelegenen Straße "Im Eichengrund" müssten einige Parkplätze entstehen. Weitere Stellplätze seien auf dem Gelände des Neubaus hinter dem denkmalgeschützten Ensemble geplant, auf dem U-förmigen Hof an der Dorfbrunnenstraße könnten zudem Garagen ins westlich gelegene Gebäude integriert werden. Eine Tiefgarage, die zwischenzeitlich im Gespräch war, sei nicht mehr geplant. Die Mauer an der Dorfbrunnenstraße müsse vermutlich erneuert werden.

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Von Daniel Junker

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