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Jobcenter sucht neue Räume in Laatzen

Laatzen-Mitte Jobcenter sucht neue Räume in Laatzen

Mehr Kunden und Mitarbeiter auf gleichbleibend begrenztem Raum. Das Laatzener Jobcenter der Region hat ein Platzproblem. Seit dem Start an der Senefelderstraße im Jahr 2005 hat sich die Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt und im April kommen zu den 69 noch mehr hinzu. Neue Räume sind dringend nötig.

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Platznot: Die Zahl der Mitarbeiter im Jobcenter der Region an der Senefelderstraße in Laatzen hat sich seit 2005 mit aktuell 69 und ab April 73 mehr als verdoppelt. Nun werden neue Räume gesucht.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. "Wir sind auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, weil wir in Laatzen unsere Kapazitätsgrenze erreicht haben", erklärt der Sprecher des Jobcenters Lasko Werner. Mit der steigenden Zahl der Leistungsberechtigten sei in Laatzen in den letzten Jahren auch mehr Personal erforderlich geworden.

Waren es zum Start im Jahr 2005 noch unter 30 arbeiten aktuell 69 an der Senefelderstraße. "Ab dem 1. April sind es 73", so Werner. Laatzen ist bei dieser Entwicklung kein Einzelfall. Im gesamten Bereich des Jobcenters der Region Hannover sind die Mitarbeiterzahlen in den Jahren gestiegen. Von einst rund 600 auf nunmehr 1700, wie Werner erklärt.

Während sich in einigen Arbeitsbereich noch mehrere Kollegen ein Büro teilen können, sind die Vermittler mit Publikumsverkehr und direktem Kundenkontakt auf Einzelbüros angewiesen. "Es geht um mehr als die reine Vermittlung, auch um persönliche Dinge", erklärt Werner. Die Vertraulichkeit müsse unbedingt gewährleistet sein.

Das Jobcenter nutze als einziger die Liegenschaft an der Senefelderstraße auf allen vier Ebenen und mit einer Gesamtfläche von rund 2000 Quadratmetern, wie Werner erklärt. Zwar ist ein Umzug noch nicht beschlossen und prüfe das Jobcenter noch die Raumsituation und -flächen auf ihre Nutzbarkeit. Gleichwohl sind die Erweiterungsmöglichkeiten am Standort begrenzt. 

Parallel dazu hält das Jobcenter daher Ausschau nach geeigneten Immobilien. Konkret in Aussicht ist offenbar noch keine. Was passiert, wenn keine Immobilie in der Stadt gefunden wird, darüber will Werner nicht spekulieren. Nur soviel: "Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, das Jobcenter in Laatzen zu halten", sagt Werner. "Die meisten Kunden leben in Laatzen und es geht um die Frage der Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit" Dass das Jobcenter eines Tages nicht mehr in Laatzen sein könne, hält der Jobcenter-Sprecher für "eher unwahrscheinlich".

Von Astrid Köhler

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