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Jugendbeirat sucht Laatzener mit guten Ideen

Laatzen Jugendbeirat sucht Laatzener mit guten Ideen

Im Rahmen des Programms "Demokratie Leben!" hat sich in Laatzen ein Jugendbeirat gebildet. Die sechs Mitglieder wollen nun ihre ersten Projekte auf den Weg bringen - und hoffen auf Ideen Interessierter. Gesucht werden unter anderem Menschen, die Treffen zwischen Laatzenern und Geflüchteten anbieten.

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Laleh (von links), Giulia, Simon, Laura, Frederik und Daniel bilden den Laatzener Jugendbeirat des Bundesprogramms Demokratie leben.

Quelle: privat

Laatzen. Geflüchtete und Laatzener zum lockeren Austausch zusammenbringen? Hässliche Ecken der Stadt gemeinsam verschönern? Zur Lösung dieser Fragen braucht es dringend kreative Ansätze, meinen Giulia, Laleh, Laura, Frederik, Simon und Daniel. Die sechs Jugendlichen bilden den Jugendbeirat des Bundesprogramms “Demokratie leben!” in Laatzen, das ziviles Engagement für ein besseres Miteinander und demokratisches Verhalten fördert.

Sie haben nun bei ihrer zweiten Sitzung beschlossen, mehrere Projekte zu initiieren und zu fördern. Der Jugendbeirat sucht zum Beispiel Laatzener, die ein Treffen organisieren möchten, um Laatzener und Geflüchtete zusammenzubringen. “Das kann ein gemeinsames Plätzchenbacken in der Adventszeit sein, man kann aber zum Beispiel auch zusammen kochen oder grillen”, sagt Susanne Kirsch vom Verein Politik zum Anfassen, die den Jugendbeirat begleitet: "Das geht ganz klein oder auch groß. Jeder kann sich melden, wer so etwas versuchen will, wir helfen bei der Antragstellung und unterstützen auch bei der Umsetzung. Sie kümmern sich um das Treffen, der Beirat zahlt die Sachkosten, damit es nicht am Geld scheitert."

Interessenten, auch Vereine und Verbände, die bis Ende Dezember dieses oder ein anderes Projekt für mehr Demokratie und gegen Diskriminierung umsetzen wollen, können sich beim Verein Politik zum Anfassen melden, der den Jugendbeirat betreut. “Wir wollen unbedingt noch in diesem Jahr loslegen”, sagt Laleh.

Insgesamt stehen 6000 Euro zur Verfügung. Möglich ist die Kontaktaufnahme per Email an politik@zumanfassen.de - oder per Telefon unter der Nummer (0511) 37 35 36 30.

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