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Jugendbüro feiert Eröffnung

Laatzen-Mitte Jugendbüro feiert Eröffnung

Zwölf Monate nach dem Start wurde das Kinder- und Jugendbüro nun auch offiziell eröffnet. Die Einrichtung ist die zentrale Koordinierungsstelle für alle Aktivitäten der Stadt im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

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Mit Kindern und Jugendlichen im Gespräch bleiben: Stadtjugendpflegerin Kristina Gleixner (Mitte) mit ihren Kolleginnen Esther Schwab (links) und Ilse Engelke. 

Quelle: Ralf Schunk

Laatzen. Bereits im Dezember bezog das zuvor am Marktplatz angesiedelte Kinder- und Jugendbüro die ehemalige Hausmeisterwohnung am Erich Kästner-Schulzentrum. Am Freitag wurde es - nun auch mit Küche - offiziell eröffnet.

Die Überlegung, das Büro dort anzusiedeln, wo sich Kinder und Jugendliche aufhielten, sei offensichtlich richtig gewesen, sagte Teamleiter Thomas Schrader am Freitag. Das Büro liegt am Erich Kästner-Schulzentrum, nahe der Grundschule Pestalozzistraße und dem städtischen Jugendzentrum.

„Wir sind wirklich sehr froh, hier zu sein. Die Kinder und Jugendlichen nehmen wahr, dass sich hier etwas tut, dass wir da sind und dass man - ja auch das - hier prima Klingelstreiche machen kann“, sagte Kristina Gleixner, die mit ihren Kolleginnen Esther Schwab und Ilse Engelke vom Kinder- und Jugendbüro aus die Arbeit der rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den sechs Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt und in der schulbezogenen Sozialarbeit koordiniert. Weitere Betätigungsfelder sind die örtliche Umsetzung und Betreuung des Bundesprojektes „Demokratie leben!“ sowie die Koordination der Laatzener Bildungsstiftung.

Die Freude über die morgens und mittags „wie auf einer Ameisenstraße“ (Gleixner) am Büro vorbeiziehende jugendliche Klientel findet ihre Entsprechung in dem Bemühen der städtischen Jugendpflege, Kinder und Jugendliche einzubinden und an Entscheidungen teilhaben zu lassen. „Jugendliche wollen beteiligt und befragt werden, aber nicht zu jeder Zeit und nicht zu jedem Thema“, weiß Gleixner, die vor diesem Hintergrund auf niedrigschwellige Angebote setzt, Kinder, Politik und Verwaltung miteinander ins Gespräch zu bringen. Dass das funktionieren kann, zeigten etwa die Anmeldungen für das Frühstück mit dem Bürgermeister, das Gleixner und ihr Team für die Herbstferien organisiert haben.

In die gleiche Richtung zielen eine Reihe von „Demokratie leben!“-Projekten, eine aktuell laufende, an das Bügerpanel angelehnte Befragung unter Kindern und Jugendlichen und vor allem das im Dezember oder Januar startende Planspiel Pimp Your Town. „Für uns ist es wichtig, flexibel auf sich verändernde Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen reagieren zu können“, sagt Gleixner. „Und dafür ist es wichtig, mit ihnen im Gespäch zu bleiben.“ Die Erfahrung nach fast einem Jahr Kinder- und Jugendbüro am neuen Standort zeigen, dass die Voraussetzungen dafür - zumindest in räumlicher Hinsicht - geschaffen worden sind.

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