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Jugendliche suchen per GPS nach dem Super-Ei

Alt-Laatzen Jugendliche suchen per GPS nach dem Super-Ei

Fast 50 Jugendliche aus mehreren Städten der Region haben sich am Mittwoch auf digitale Schatzsuche in Alt-Laatzen begeben. Bei der Geocaching-Rallye "Das Super-Ei" mussten die Teilnehmer Verstecke mit GPS-Empfängern finden. Am Donnerstag und Freitag geht es in Hemmingen und der Wedemark weiter.

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Auftakt für die Geocachrallye Super-Ei: Carla (11, von links), Lenja (11), Lara (14) und Leander (12) suchen auf dem Stadtplan nach dem besten Weg.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Alt-Laatzen. Die sogenannte Super-Ei-Suche in den Osterferien gibt es bereits seit mehreren Jahren: Bei dieser modernen Form der Schnitzeljagd mit GPS-Geräten gehen Schüler aus mehreren Städten der Region an mehreren Tagen auf Schatzsuche. Dabei müssen die Gruppen Verstecke finden – und zwar mithilfe von GPS Daten, die die Teilnehmer an die richtigen Stellen führen.

Nach einem gemeinsamen Frühstück machten sich am Mittwoch sechs Teams mit jeweils fünf bis acht Jugendlichen aus Laatzen, Hemmingen, Langenhagen, Isernhagen, der Wedemark und Hannover auf die Suche nach den Verstecken. Diese hatte die Mitarbeiter der Jugendpflege vorab in Alt-Laatzen ausgewählt und vorbereitet. In den sogenannten Caches befanden sich Codewörter, die in eine Liste einzutragen waren.

"Bei der ersten Aufgabe müssen die Gruppen den Laufzettel finden, auf dem die anderen Aufgaben stehen", sagte Lars Berkmann von der Jugendpflege Laatzen. Dabei lag auch eine Karte mit anderen Verstecken, sodass die Teilnehmer ihren Weg bestimmen konnten. Um die Unterlagen zu finden, erhielten die Gruppen zu Beginn ein Start-Ei mit den Koordinaten für das Versteck.

Bei der Suche war nicht nur Teamwork, sondern auch Geschicklichkeit und Scharfsinn gefragt. Schließlich waren die meisten Caches nicht ganz einfach zu finden, und der GPS-Empfänger gibt nur die ungefähre Position an. Vor Ort mussten die Teilnehmer dann ein feines Gespür beweisen.

Der Cache mit dem Namen "Aus 1 mach 5" war zum Beispiel in einer Höhe von etwa zweieinhalb Metern in einer Astgabel versteckt. Ohne Räuberleiter war das Versteck weder einsehbar noch zu erreichen. Bei einem anderen Cache, der in der Masch ganz dicht am Ufer der Leine versteckt war, holte sich ein Jugendlicher sogar eine nasse Hose.

Am Mittwoch hatten das Team aus Laatzen die Nase vorn, gefolgt von den Gruppen aus der Wedemark und Hemmingen.

Am Donnerstag gehen die Schüler in Hemmingen auf Schatzsuche, am Freitag steht das Finale in der Wedemark an. "Mit jedem Tag steigt der Schwierigkeitsgrad, es gibt für die Aufgaben dann aber auch jeweils mehr Punkte", so Berkmann. Somit haben weiterhin alle Teams noch Chancen auf das Super-Ei.

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Fotostrecke Laatzen: Jugendliche suchen per GPS nach dem Super-Ei

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Von Daniel Junker

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