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Jugendliche wollen Bolzer, Trampolin und WLAN

Laatzen-Mitte Jugendliche wollen Bolzer, Trampolin und WLAN

Nach den Sommerferien soll der Umbau des derzeitigen Parkplatzes zwischen dem Stadthaus und der Wohnscheibe beginnen. Die Stadt will dort eine Spielfläche für Kinder und Jugendliche einrichten. Bei einer Aktion vor Ort haben rund 70 der späteren Nutzer am Donnerstag noch einmal Wünsche geäußert.

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Stadtteilmanager Steffen Koch (von links) erklärt Duaa (12) und Evend (11) die vorläufigen Pläne für die Gestaltung des Spielbereichs auf dem Marktplatz.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Wie soll der Bereich im Süden des Marktplatzes künftig aussehen? Welche Spielgeräte soll es dort geben? Bereits im Februar hatten Mitarbeiter des Stadtteilbüros 92 Jugendliche angesprochen und nach ihren Wünschen befragt. Am Donnerstag stellten die Stadtteilmanager und Mitarbeiter der Jugendpflege vor Ort Pavillons und Infotafeln auf, damit die Kinder und Jugendlichen ihre Wünsche konkretisieren können. Rund 70 Teilnehmer probierten Spielgeräte wie Kicker, Tischtennisplatte und eine Slackline zum Balancieren aus. Ihre Favoriten markierten sie mit farbigen Klebepunkten.

Die gefragtesten Angebote standen allerdings nicht parat: Am meisten wünschen sich die Kinder und Jugendlichen einen Fußballplatz sowie WLAN, auch ein Trampolin würden die späteren Nutzer gerne auf der Fläche sehen. Zudem stehen Sitzbänke, eine Hütte sowie Basketball bei den potentiellen Nutzern auf den oberen Plätzen der Wunschliste.

Der größte Wunsch wird wohl nicht zu realisieren sein: Ein richtiger Bolzplatz sei zu groß, und die Nutzung würde vermutlich zu viel Lärm verursachen, erklärte Stadtteilmanager Steffen Koch den jungen Besuchern. Immerhin soll wohl die Soccer-Anlage auf der gegenüberliegenden Straßenseite erhalten bleiben - zumindest bis zur geplanten Umgestaltung des restlichen Marktplatzes samt Rathaus. Ob die Anlage dann bestehen bleibt, zum Spielbereich umzieht oder ganz entfernt wird, sei noch offen, sagte Berthold Gruben vom Team Stadtplanung.

Stadtteilmanagerin Mercedes Martinez ist aber zuversichtlich, dass zumindest das Trampolin, WLAN, die Basketballkörbe und ein Unterstand realisiert werden können. Zudem sollen Bänke aufgestellt werden: Sie standen zumindest bei der ersten Befragung auf der Wunschliste. Zwar haben die Teilnehmer am Donnerstag dort kaum noch Punkte gesetzt, "sie haben uns aber gesagt, dass sie davon ausgehen, dass die Bänke sowieso kommen", sagte Martinez.

Die Ergebnisse der Befragung sollen in die Pläne für die Umgestaltung einfließen. "Über die Entwürfe soll dann noch vor den Sommerferien in den Gremien beraten werden", beschrieb Koch das Prozedere. Die Umgestaltung des Platzes könnte dann nach den Sommerferien beginnen. Erstmals beraten wird darüber der Stadtentwicklungsausschuss am Montag, 18. April, ab 18 Uhr im Rathaus.

Ehemalige Robert-Koch-Straße wird bald verkehrsberuhigt

Im Zuge der Umgestaltung des Marktplatzes wird die ehemalige Robert-Koch-Straße zwischen Stadthaus und Rathaus zu einem verkehrsberuhigten Bereich - einer sogenannten Spielstraße - umgebaut. Die Pläne für einen Shared-Space-Bereich, bei dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt agieren, sind  vom Tisch.

Die Ausschreibung für die Umgestaltung laufe bereits, sagt Berthold Gruben vom Team Stadtplanung. Die Fahrbahn zwischen Marktstraße und Wohnscheibe werde auf das Niveau der derzeitigen Bürgersteige angehoben. Im gleichen Zuge sollen im Bereich vor der Teestube des CVJM neue Parkplätze eingerichtet werden. Im Anschluss können die Bauarbeiten auf dem südlichen Marktplatz beginnen, wo einige Parkplatz zu Gunsten der geplanten Spielfläche aufgegeben werden.

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Von Daniel Junker

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