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Jukus will Flüchtlingsarbeit verstärken

Laatzen Jukus will Flüchtlingsarbeit verstärken

Die Jugendkreativschule Jukus will ihr Angebot in diesem Jahr noch einmal kräftig ausbauen und besonders an den Bedarf in Schulen und Kindergärten anpassen. Außerdem ist ein verstärktes Engagement in der Flüchtlingsarbeit geplant.

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Mal- und Töpferkurse gehören zu den Angeboten, die auch Flüchtlingen zugänglich gemacht werden sollen. Auch ein Street-Art-Projekt ist geplant. "Das funktioniert immer", sagt Geschäftsführer Udo Hetmeier.

Laatzen. Jukus wolle sich unter anderem in der Flüchtlingsarbeit stärker engagieren, kündigt Geschäftsführer Udo Hetmeier an. Dazu gehörten Töpfer- und Malkurse, aber auch eine Kunstwoche. Bei der soll im Juni in einem Außenatelier gemalt und gebildhauert werden. Außerdem hofft Hetmeier, daraus Projekte entwickeln zu können, etwa Street-Art an mehreren Objekten wie zum Beispiel dem Zaun am interkulturellen Garten. Die Erfahrung zeige, dass es bei solchen Kursen keine ernsthaften Sprachprobleme gebe, berichtet Hetmeier: „Das funktioniert immer.“

Neben den bekannten Kursen mit malen, töpfern oder stricken bietet Jukus den Kindern und Jugendlichen auch ein Programm „Kinder, Kunst und Kochen“ im interkulturellen Garten an. Dabei lernen die Teilnehmer nicht nur etwas über Herkunft, Anbau und Verarbeitung von Lebensmitteln, sondern „auch die Kunst kommt nicht zu kurz“, betont der Jukus-Geschäftsführer. So werde etwa die Frage erörtert, warum Vincent van Gogh die Kartoffelesser gemalt habe.

Weitere Programmpunkte des Vereins sind ein Kunstschultag und eine Sommerkunstwoche in den Ferien. Verstärkt werden soll auch die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, für die schon im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst begonnen wurde, Informationen zu sammeln. Mit einem umfangreichen Fragenkatalog wurde der spezielle Bedarf ermittelt. Das soll 2016 fortgesetzt werden.

Informationen zu Terminen, Gebühren und Voraussetzungen für die Teilnahme an den einzelnen Angeboten gibt es im Internet unter www.leine-jukus.de.

von Thomas Böger

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