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Ein Mountie, Clowns und Remmi-Demmi…

Ingeln-Oesselse Ein Mountie, Clowns und Remmi-Demmi…

Mit lautstarker Partymusik vom Bollerwagen und einer Sirene, aufmunternden Getränken und phantasievoll kostümiert ist am Sonnabend eine rund 30-köpfige Karnevals-Gruppe der Junggesellschaft Ingeln-Oesselse durch die Straßen des Doppeldorfes gezogen.

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Keine Angst vor bösen Fratzen: Auch die Ingelnerin Petra Bengen spendet für die Sammelaktion der Junggesellschaft.

Quelle: Torsten Lippelt

Ingeln-Oesselse. Dabei ging es freilich nicht nur ums Feiern und Erschrecken von Kindern und anderen Passanten. „Wir ziehen traditionell von Haus zu Haus, um die bösen Wintergeister zu vertreiben, aber sammeln auch wieder Geld für einen guten Zweck im Ort“, beschreibt Philipp Großhennig den dahinter stehenden gemeinnützigen Gedanken. Auch für das geplante Osterfeuer an der Pappelallee - „das wir hoffentlich abbrennen dürfen“, so Großhennig – ist jede Spende willkommen. Abgeneigt zeigten sich die Küchenschaben und bösen Clownsfratzen, Matrosen und kanadischen Mountie-Polizisten aber auch nicht bei Wurst-, Eier- und Schnapsspenden, die sie an verschiedenen Türen mit auf ihren Weg bekamen.

Seit der Gründung der Junggesellschaft Ingeln-Oesselse im Jahr 1902 findet der traditionelle Umzug von Haus zu Haus während der Karnevalszeit statt. „Mindestens 16 Jahre alt, unverheiratet sein und seit vier Jahren im Ort leben“ – so lauten die Regeln zur Aufnahme.

„Es macht Spaß, dabei zu sein“; freut sich Kevin Simon (16), hinter einer Clownsmaske über seine Premiere: „Bisher durfte ich immer nur zugucken.“ Kevin ist einer von vier Neuzugängen der Junggesellschaft. „Wir hoffen auf viele weitere Jungs, die dann im nächsten Jahr mitmachen wollen“, sagt Großhennig, der die Tradition auf jeden Fall fortsetzen will.

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Keine Angst vor bösen Fratzen: Auch die Ingelnerin Petra Bengen spendet für die Sammelaktion der Junggesellschaft.

Quelle: Torsten Lippelt

Von Torsten Lippelt

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