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"Wie wollen Sie Flüchtlinge integrieren?"

Der Kandidaten-Check "Wie wollen Sie Flüchtlinge integrieren?"

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Nachrichten fragen nach. Heute: "Was muss die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun?"

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Luisa Oyen, SPD: "Es stellt sich nicht nur die Frage, was die Stadt tun muss. Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur im breiten Konsens erbracht werden kann. Jedes Mitglied unserer Gesellschaft ist aufgefordert tätig mitzuwirken, die Stadt kann und wird im Rahmen ihrer finanziellen und sonstigen Mittel die dafür notwendigen Rahmenbedingungen stellen."

Siegfried-Karl Guder, CDU: "Die Rahmenbedingungen für die Integration von Flüchtlingen werden auf Bundes- und Landesebene festgesetzt. Die Stadt und die vielen Ehrenamtlichen setzen dies weiterhin tatkräftig um."

Andreas Quasten, Grüne: "Sprachkurse für alle Geflüchteten unabhängig von Status und Herkunftsland von Beginn an! Die Flüchtlingssozialarbeit stärken und das Netzwerk der Ehrenamtlichen weiter unterstützen, Kooperation fortsetzen und Flüchtlinge, vor allem Familien, möglichst dezentral im Stadtgebiet unterbringen! Beim Familiennachzug helfen!"

Gerhard Klaus, FDP: "Die Pflichten der Stadt ergeben sich aus gesetzlichen Vorgaben. Diejenigen, die einen Aufenthaltsstatus und Bleiberecht haben, müssen unterstützt werden, wobei deutlich gemacht werden muss, dass Integration nicht von alleine passiert, sondern eine Bringschuld ist, wenn man Teil unserer Gesellschaft werden will. Die Stadt sollte Aktivitäten in dieser Richtung fördern und fordern."

Jessica Kaußen, Linke: "Die Stadt Laatzen ist bei der Betreuung von Flüchtlingen ihren Aufgaben bislang vollauf gerecht geworden. Es ist nun an der Bundesregierung, Kommunen und Länder finanziell so zu stellen, dass sie den Herausforderungen von Unterbringung, Sprachunterricht, Arbeitsvermittlung und anderer Integrationsverpflichtungen ohne Beeinträchtigung anderer Aufgaben gerecht werden können."

Michael Kleen, GFW: "Gemeinsam mit Flüchtlingen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie der örtlichen Organisationen und Parteien eine Konzeption ausarbeiten. Integration bedeutet die Anpassung an unsere Gesellschaft und unserer Werte. Wichtig ist aber auch, die bedürftigen Bevölkerungsgruppen nicht zu vernachlässigen."

Von der Redaktion

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