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"Wie wollen Sie die Verschuldung stoppen?"

Der Kandidaten-Check "Wie wollen Sie die Verschuldung stoppen?"

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Nachrichten fragen nach. Heute: "Was wollen Sie gegen die wachsende Verschuldung unternehmen?"

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Ernesto Nebot, SPD: "Der Sachverhalt stellt sich komplex dar: Selbst wenn die Stadt alle freiwilligen Aufgaben nicht mehr finanziert, kann nicht ohne Schulden gewirtschaftet werden. Die Kommunen mit der für ihre Aufgaben notwendigen Finanzhoheit auszustatten ist es, was erreicht werden muss. Dies bedeutet nicht, dass die Verschuldung komplett abgeschafft wird, aber es kann eine Maßnahme gegen das Wachsen selbiger bedeuten."

Alexander Last, CDU: "Schulden für Konsum? Nein. Schulden für Investitionen? Ja, wenn sie sinnvoll sind. Ohne neue Schulden lässt sich der Sanierungsstau der städtischen Gebäude nicht beheben."

Heike Wehmeyer-Krüger, Grüne: "Die wachsende Verschuldung durch zum Beispiel die Sanierung von Schulen, den notwendigen Ausbau von Kitas oder bessere Fahrradwege kann Laatzen nicht allein stoppen. Wir fordern, dass Steuern, die im Bund und in den Ländern zurzeit reichlich fließen, so verteilt werden, dass mehr bei den Kommunen, die die Lasten tragen, ankommt."

Dirk Weissleder, FDP: "Laatzen gibt mehr aus, als es einnimmt. Ich möchte eine umfangreiche Aufgabenkritik im Rahmen eines zu schaffenden Finanzausschusses des neuen Rates mit öffentlicher Diskussion. Keine Prestigeobjekte mit Drittmitteleinwerbung mehr."

Ralf Wetzel, Linke: "Die Zukunftsfähigkeit und die Infrastruktur unserer Stadt müssen gesichert bleiben. Das geht nicht ohne Finanzierung. Für uns sind deshalb verantwortbare Schulden keine Last, sondern Investitionen in die Zukunft."

Michael Kleen, GFW: "Wir als GFW wollen eine Schuldenbremse einrichten, denn die Leidtragenden sind unsere Enkel. Die Handlungsfähigkeit künftiger Generationen hängt davon ab!"

Von der Redaktion

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