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Grundschüler bauen drei Tage lang eine Legostadt

Laatzen-Mitte Grundschüler bauen drei Tage lang eine Legostadt

Kleine bunte Plastiksteine, wohin das Auge blickt: Die Aula der Grundschule Pestalozzistraße ist dieser Tage nicht wiederzuerkennen. Seit Donnerstag bauen dort 50 Kinder an einer meterlange Legostadt. Am Samstag ab 16 Uhr wird das Ergebnis eine Stunde lang zu bestaunen sein.

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Legotage in der Grundschule Pestalozzistraße: Seit Donnerstag und bis Samstag bauen 50 Kinder gemeinsam an einer Legostadt. Veranstalter ist wie im Vorjahr die Initiative Laatzen Kids, und diese lädt für Samstag von 16 bis 17 Uhr zur öffentlichen Präsentation ein.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Ein Fußballstadion mit Tribüne und Fans, Häuser, eine Industrieanlage und sogar eine Raketenbasis. Am Freitagnachmittag stehen schon die ersten Abschnitte der ungewöhnlichen Legostadt auf mehreren zusammengeschobenen Tischen bereit. Eine Gruppe Jungen, die das Stadion schon zusammen geschafft hat, widmet sich nun den nächsten Projekten: Tim (11) und Timon (9) haben eine Tankstelle vorgenommen, Marvin und Barican arbeiten gemeinsam an einem Lego-Zug.

Ein paar Tischgruppen weiter arbeiten Ajin und eine Schulkameradin an einer Jacht. Ob es ihr Spaß mache? "Jaaaa!", sagt die Neunjährige Ajin und reißt begeistert die Augen auf. Chrysanthin (10) und Miranda (12) knubbeln währenddessen die passenden Legoteile für eine Shopping-Mall zusammen. "Das ist voll schön", sagt Chrysanthin, die die Lego Friends Serie auch von Zuhause kennt.

Vorerfahrung mit Lego haben längst nicht alle Kinder, betont Hanna Müller von der Initiative Laatzen Kids, die das dreitägige Projekt wie 2015 gemeinsam mit Frank Rütten vom Deutschen Kinderhilfswerk und dem Projekt "Das kunterbunte Kinderzelt" veranstaltet. Ziel sei es, Ausdauer und Vorstellungskraft der Kinder zu stärken und deren Kreativität anzuregen. Müller ist nicht nur ehrenamtlich engagiert sondern auch Förderschullehrerin und kennt viele der Teilnehmer. Unter ihnen seien auch einige Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung), die beim Lego-Projekt eine ganz neue Seite zeigten. "Man merkt, wie die Kinder über sich hinaus wachsen", betont Müller. Zwei Nachmittage lang und am Samstag von 10 bis 16 Uhr konzentriert an einem derartigen Projekt zu arbeiten, erfordere viel Ausdauer. Und die Kinder beweisen diese und machen begeistert mit.

Nachdem zunächst streng nach Bauanleitung an den Häusern, einem Bauernhof, Riesenrad und weiteren Elementen der Stadt gebaut wird, ist im zweiten Teil des Projektes Kreativität bei der Ausgestaltung der Stadt gefragt. Angesichts der Größe, Komplexität und Zeitvorgabe ist klar, so eine Stadt schaffen nur alle zusammen, sagt Frank Rütten, der auch als Pastor mit dem Schwerpunkt Kinder und Familie arbeitet. Mit dem Legoprojekt ist er bundesweit unterwegs und gefragt. Das ist auch ein Grund, warum, die Legostadt nicht längere Zeit in Laatzen ausgestellt, sondern nach der Präsentation am Samstag wieder abgebaut wird.

Das Ergebnis kann am Samstag von 16 bis 17 Uhr in der Grundschule von Eltern, Freunden und allen weiteren Interessierten bestaunt werden. Der Eintritt ist frei.

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Fotostrecke Laatzen: Grundschüler bauen drei Tage lang eine Legostadt

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Von Astrid Köhler

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