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Das denken Kinder über Rethens Spielplätze

Stadtteilrundgang Das denken Kinder über Rethens Spielplätze

In Rethen gibt es 16 Spielplätze, doch welcher ist der beste? Was zeichnet einen tollen Platz aus, wo fehlt etwas? 34 Kinder haben bei einem Stadtteilspaziergang am Dienstagvormittag die Spielflächen im Ortsteil in kleinen Gruppen besucht und bewertet.

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Die Kinder finden das drehbare Klettergerüst an der Lehrter Straße ganz toll: Tom (ganz links), Tom und Torben (unten) sowie Sarah, Lea und Emma (oben, von links).

Quelle: Isabel Christian

Rethen. Die Gruppe von Janine Stitz ist ziemlich kritisch. Die sechs Kinder stürzen sich zwar immer sofort auf die Geräte, doch wenn Gruppenleiterin Stitz fragt, welche Schulnote die drei Jungen und drei Mädchen dem jeweiligen Spielplatz geben würden, beginnt erst mal eine Diskussion. Und mit der Bestnote schmücken sie kaum eine der Flächen.

"Es gibt zu wenig Spielgeräte", ist ein häufig genannter Grund für die Abzüge in der A-Note. Dafür haben die Kinder jede Menge Ideen, was sich verbessern ließe. "Ein Baumhaus wäre cool", sagt Torben und betrachtet träumerisch einen der kleinen knorrigen Bäume auf dem Spielplatz am Lise-Meitner-Weg. "Oder eine Seilbahn!", ruft Tom. Er ist so begeistert von dieser Idee, dass er sie gleich für jeden der sieben Spielplätze vorschlägt, den die Gruppe besucht.

Der Platz am Lise-Meitner-Weg kommt mit der Note Zwei recht gut weg. Ebenso der Spielplatz an der Lehrter Straße. Hier überzeugt vor allem das drehbare Klettergerüst, von dem sich die Kinder gar nicht trennen mögen. Der Platz an der Elisabeth-Selbert-Straße bekommt sogar eine Eins Minus, weil die Rutsche so klasse ist.

Der nur ein paar Meter davon entfernte Spielplatz an der Frida-Nadig-Straße enttäuscht die jungen Tester hingegen etwas. Denn außer zwei Klettergerüsten und ein paar Bänken gibt es hier nichts Nennenswertes. "Es müsste viel mehr Geräte geben", sagt Lea. "Aber man könnte hier voll gut eine Seilbahn bauen", ergänzt Tom und zeigt auf einen Hügel. Dass die Note für diesen Platz nicht ganz schlecht ausfällt, liegt letztlich an der Sauberkeit. "Hier ist fast gar kein Müll", stellt Emma fest.

Der Spielplatztest ist Teil des Ortsteilerkundungsprojekts "Rethen auf der Spur". Am Montag haben die Jungen und Mädchen den Stadtteil auf gute und blöde Orte untersucht, am Mittwoch wollen sie das Tempo von Autofahrern messen. Die Ergebnisse stellen die Kinder am Donnerstag ab 16 Uhr beim großen Abschlussfest ihrer Abenteuerwoche in der Rethener Grundschule vor. Und vielleicht gehen danach einige ihrer Spielplatz-Träume in Erfüllung.

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Von Isabel Christian

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