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Kinder toben sich bei der Feuerwehr aus

Laatzen-Mitte Kinder toben sich bei der Feuerwehr aus

Bei einem Kinderaktionstag im Rahmen des Ferienpasses hat die Freiwillige Feuerwehr Laatzen am Sonnabend 22 Kindern einen Einblick in ihre Arbeit gewährt. Bei Spielen konnten sich die Kinder in der Feuerwache austoben und im Rahmen eines Quizzes ihr Wissen testen.

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Fiona (8, von links), Gunnar Krone, Nadine (12), Tamara (9) Kiara (6) und Helene (6) setzen ein Armaturenmännchen zusammen.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Einen ganzen Vormittag konnten die 22 Jungen und Mädchen sich die Feuerwache am Stankt-Florian-Weg anschauen, zudem hatten die zehn Helfer der Kinder- und Jugendfeuerwehr mehrere Aktionen vorbereitet. Aufgrund des Regens wurden fast alle Spiele allerdings vom Außengelände in das Gerätehaus verlegt, in dem sonst die Löschfahrzeuge stehen.

So konnten die in Gruppen aufgeteilten Kinder mit einem Spreitzer einen Schokokuss von einem Pylonen zum anderen transportieren. Um ein Gefühl für das schwere Gerät zu entwickeln, dass sonst bei Unfällen zum gewaltsamen öffnen der Fahrzeuge genutzt wird, übten die Jungen und Mädchen zunächst mit einem Tennisball - der bei einem der ersten Versuche auch prompt zerquetscht wurde.

Einige Meter weiter bauten die Kinder aus verschiedenen Armaturen ein Männchen zusammen. "Die wasserführenden Armaturen werden an eine Pumpe angebaut", erklärte Gunnar Krone den Kindern. "In der Zusammensetzung als Männchen macht das natürlich eigentlich gar keinen Sinn." Die Kinder lernten die einzelnen Geräte aber besser kennen, wenn sie sie in der Hand halten und zusammensetzen. Auch bei der Ausbildung der Kinderfeuerwehr würden die Laatzener dieses Verfahren anwenden.

Besonders viel Spaß hatten die Kinder am der Spritzwand. Dort zielten sie mit der Wasserspritze auf kleine Ziele - und manchmal auch auf den Fotografen der Leine-Nachrichten. Am Löschfahrzeug LF10 und am Tragkraftspritzenfahrzeug TSF lernten die Kinder anhand eines Quiz die einzelnen Geräte kennen, die die Helfer auf den Fahrzeuge mitführen.

Zum Abschluss des Aktionstags gab es dann auch ein echtes Feuer zu sehen: Auf dem Außengelände demonstrierten die Helfer, dass man brennendes Fett nie mit Wasser löschen sollte. Dafür hatten sie mit reichlich Abstand zu den Zuschauern zunächst Fett entzündet. Als Sven Mackenrodt Wasser auf die brenndende Flüssigleit goss, schoss sofort eine mehrere Meter hohe Flamme in die Luft: Das Wasser verdampft schlagartig, das heiße Fett spritzt in alle Richtungen.

"So eine Explosion kann zu schweren Verbrennungen führen, schnell steht auch die Küche in Flammen", erklärte Holger Kaßen den verblüfften Kindern und ihren mittlerweile hinzugekommenen Eltern. Falls möglich, sollte brennendes Fett deshalb mit einem Deckel erstickt oder der Behälter vom Herd genommen werden. Sobald andere Gegenstände brennen, sei ein Einsatz der Feuerwehr unvermeidbar.

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Von Daniel Junker

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