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Kommt der Maibaum in Rethen weg?

Rethen Kommt der Maibaum in Rethen weg?

Der Maibaum auf dem Marktplatz in Rethen soll entfernt oder versetzt werden. Nach Angaben der Stadt stört sich der Grundstückseigner Hansa Invest an dem mit zahlreichen Schildern versehenen Mast. Beim Unternehmen heißt es hingegen, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

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Bleibt der Maibaum auf dem Rethener Marktplatz, den die Arbeitsgemeinschaft Rethener Vereine im Jahr 2002 aufgestellt hat, am Standort erhalten? 

Quelle: Daniel Junker

Rethen. Vor 13 Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft Rethener Verein den Maibaum in Kooperation mit zahlreichen Vereinen, Firmen und Verbänden aufgestellt - nun soll er weg. Dies habe die Immobilienfirma der Stadt mitgeteilt, sagt Laatzens Wirtschaftsförderer Jörg Schmidt. Er trug die Botschaft jetzt an die Arbeitsgemeinschaft weiter.

Deren Mitglieder sind wenig begeistert: „Wir wollen den Maibaum als Mittelpunkt des Marktplatzes erhalten“, sagt die AG-Vorsitzende Elke Heinrich. Der Maibaum sei ein Zeichen für die Institutionen am Ort, zudem sei er zentraler Bestandteil der von der AG organisierten Maifeier und gelte somit auch als Treffpunkt. Bei einer Umsetzung müsse die AG gegebenenfalls auch die Maifeier verlegen, da diese an den Maibaum gebunden sei. „Aus unserer Sicht muss der Maibaum als Dauerinstallation an dieser Stelle bleiben.“ Ein anderer Ort sei kaum geeignet, „der Marktplatz ist nun einmal der zentrale Ort in Rethen“.

Zumal nicht nur Aufwand sondern auch Geld im Maibaum steckt: Bei Errichtung im Jahr 2002 hatten die AG, Vereine und Verbände den Mast und die Schilder aus eigenen Mitteln finanziert.

Laut Hansa Invest sind die Würfel noch gar nicht gefallen: „Als Eigentümer des Nahversorgungszentrums haben wir uns das Ziel gesetzt, die Attraktivität durch verschiedenen Maßnahmen zu steigern“, teilt Sprecher Wolff Seitz mit. Zum Umgang mit dem bestehenden Maibaum habe man sich noch nicht festgelegt. „Wir befinden uns im Prüfungsprozess, der sicherlich nach der Sommerpause abgeschlossen sein wird.“

Die Firma wolle die örtlichen Belange berücksichtigen versichert Seitz. „Ihre Anfrage zeigt uns, dass wir mit unserer Einschätzung richtig liegen, dass diese Frage nicht vorschnell entschieden werden sollte“, teilte Seitz gegenüber dieser Zeitung mit. Hansa Invest kündigte an, mit den Beteiligten und Anliegern Kontakt aufzunehmen, sobald die Vorstellungen der Firma konkret werden.

Von Daniel Junker

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