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Verletzte nach Messerstecherei in Nelkenstraße

Rethen Verletzte nach Messerstecherei in Nelkenstraße

Bei einem Gerangel samt Messerstecherei in der Rethener Nelkenstraße sind am Sonnabend gegen 1.15 Uhr vier Menschen verletzt worden. Der Tat verdächtigt wird ein 27-jährigen Laatzener. Das hat die Polizei am Dienstag auf Nachfrage bestätigt.

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Tator Nelkenstraße: Bei einer Messerstecherei sind in Rethen vier Menschen verletzt worden. Eine Blutspur zog sich vom Einmündungsbereich der Hildesheimer Straße nahe der Haltestelle Galgenberg bis ins Wohngebiet. Die Ermittler hat nach der Auseinandersetzung in der Nacht zu Sonnabend gegen 1.15 Uhr sechs Stellen markiert.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. Noch am Sonntagnachmittag hatte es trotz direkter Nachfrage bei der Polizei geheißen, von einer nächtlichen Gewalttat im Rethener Wohngebiet sei nichts bekannt. Nun ist klar: In der Nacht zu Sonnabend ist es dort auf der Straße sehr wohl zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit Einsatz eines Messers gekommen.

Wie es nach Medienberichten unter Berufung auf Polizeikreise heißt, soll eine Personengruppe an der nah gelegenen Stadtbahnhaltestelle der Linie 1 ausgestiegen und dort von einer zweiten Gruppe in Empfang genommen und massiv beleidigt worden sein. In der Einmündung zur Nelkenstraße eskalierte dann der Streit.

"Es gab ein Gerangel, in dessen Verlauf vier Menschen verletzt wurden", bestätigte Polizeisprecher Sören Zimbal. Dazu zählten neben zwei 23- und 38-jährigen Männern auch zwei Frauen, 24 und 32 Jahre alt. Gegenüber den beiden Männern seien Messer eingesetzt worden, so Zimbal. Die beiden Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Antworten auf weitere Nachfragen zum Tathergang sowie der Art der Verletzungen bei den Frauen waren am Dienstagnachmittag nicht möglich.

Die Ermittler haben verschiedene Bereiche im Bereich des Tatortes markiert: Vom Einmündungsbereich der Nelkenstraße zur Hildesheimer Straße bis etwa 35 Meter hinein ins Wohngebiet umkreisten sie sechs Stellen.

Sie habe zunächst gedacht, jemand habe Farbe verschüttet, als sie am Wochenende von der Stadtbahn kommend ins Wohngebiet ging und die rote Lache auf dem Bürgersteig im Einmündungsbereich entdeckte, erklärte eine Anwohnerin. Als sie dann weiterging und sich eine Spur aus roten Kleckse weiter die Nelkenstraße entlang zogen, sei sie von einem Unfall ausgegangen. Was tatsächlich vorgefallen war, ahnte sie nicht.

Wie der Polizeisprecher bestätigte, sind der mutmaßliche Täter, ebenso wie drei seiner Opfer Laatzener. Ein vierter Beteiligter komme aus dem Bereich Neustadt. Die Polizei verständigt und um Hilfe gerufen habe eines der Opfer. Den mutmaßlichen Täter konnten die Beamten so auch noch in der Nacht an Ort und Stelle festnehmen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Laatzener wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Von Astrid Köhler

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