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Heimatstube darf Ausstellungen nicht zeigen

Gleidingen Heimatstube darf Ausstellungen nicht zeigen

Die Heimatstube Gleidingen ist außer dem Luftfahrtmuseum das einzige Museum in Laatzen. Für Sonderausstellungen und Veranstaltungen dort steht der Kulturring als Träger jedoch vor einem Problem: Mehr als zehn Besucher gleichzeitig sind neuerdings verboten - aus Brandschutzgründen.

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Die Rettungswege für den Gleidinger Seniorentreff sind gegeben - bei der Heimatstube im Obergeschoss gibt es jedoch Probleme.

Quelle: Dorndorf

Gleidingen. Bekannt geworden sind die Probleme bei der Ortsratssitzung am Montagabend. Wie Silke Rehmert vom Kulturring-Vorstand erläuterte, darf der große Veranstaltungsraum im Obergeschoss von höchstens zehn Menschen genutzt werden, weil ein zweiter Fluchtweg fehlt. Das bedeute, dass der Kulturring das für November geplante Kinderkino und den Lebendigen Adventskalender in diesem Jahr absagen müsse. Wie es mit den Sonderausstellungen in dem Raum weitergeht, ist unklar.

Aufgefallen sind die Brandschutzprobleme offenbar erst vor einigen Monaten. Im Juli trafen sich der Kulturring-Vorstand und Vertreter der Bauverwaltung zu einem Krisengespräch um Lösungen auszuloten - zunächst vergeblich: Im Gegensatz zum Erdgeschoss, wo Fenster als zweiter Fluchtweg dienen, gibt es im Veranstaltungsraum im Dachgeschoss keine Möglichkeit, ins Freie zu gelangen. Aus Denkmalschutzgründen wurden Ideen wie eine Außentreppe, sogenannte anleiterbare Fenster oder eine Rutsche verworfen. "Vor den Sommerferien hatten viele das Gefühl, das es nicht mehr weitergeht", sagt Rehmert.

Inzwischen ist man optimistischer - zumal sich eine Lösung abzeichnet: Eine Fluchttreppe könnte in der angrenzenden kleinen Scheune eingebaut werden. Der Kulturring würde den Bereich zugleich gerne dafür nutzen, Exponate aus seinem Fundus zu zeigen. Ein Metallbauer soll dafür ein Konzept erarbeiten. Bezahlen müsste die Investition die Stadt, der beide Gebäude gehören.

Grünes Licht dafür gab es am Montagabend schon einmal beim Ortsrat. Das Gremium beschloss einstimmig, im städtischen Etat für 2016 Geld einzuplanen, um nicht nur den Fluchtweg für das Obergeschoss, sondern auch für das Erdgeschoss einzurichten. "Es ist den älteren Besuchern ja nicht zuzumuten, durch die Fenster zu steigen", sagte Ortsbürgermeister Peter Jeßberger. Auch die Planungen für den zweiten Bauabschnitt des Generationentreffs sollen fortgesetzt werden. Das letzte Wort in der Sache hat der Rat der Stadt, der den Etat für 2016 noch beschließen muss.

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